Gemeinde und Pfrontener Kirchen laden zum gemeinsamen Neujahrsempfang

Dank und Anerkennung"

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Besondere Würdigung: Bürgermeisterin Michaela Waldmann (Mitte) ehrte Dr. Otto Randel (links) und Fritz Brunhuber, die mit Unterstützung ihrer Frauen Marlies (2. v. l.) und Brigitte 40 Jahre im Pfrontener Gemeinderat mitgewirkt haben.

Pfronten – Ungefähr 120 Bürger kamen am Sonntagvormittag im Pfarrheim St. Nikolaus zusammen, um beim Neujahrsempfang ein besonderes Zeichen der guten Zusammenarbeit in unserer Gemeinde zu setzen, wie Bürgermeisterin Michaela Waldmann sagte.

Eingeladen hatten die Gemeinde sowie die katholischen Pfarr- und die evangelischen Kirchengemeinde. Die Veranstaltung sei „Dank und Anerkennung für die öffentlich Wirkenden in unserem Gemeinwesen und die vielfältigen Organisationen und Vereine zu Jahresbeginn“, so Waldmann. 

Geraume Zeit, bevor die Rathauschefin in ihrer Rede alle Gäste willkommen hieß, hatten sie und ihr Ehemann Hans-Peter am Saaleingang bereits unzählige Hände zur persönlichen Begrüßung geschüttelt und den Besuchern dabei ein gutes neues Jahr gewünscht. Im Saal unterhielten sich die Gäste währenddessen angeregt bei Sekt, Kaffee, Wasser und Gebäck. Für die musikalische Begleitung sorgte dabei die Jugendkapelle der „Harmoniemusik“ Pfronten unter der Leitung von Christian Neutzner. 

In ihrer Neujahrsansprache hob Waldmann die enge Verbindung der Kommune und der Kirchen ebenso hervor, wie die „harmonische Grundlage, die dem dörflichen Charakter und unserer guten Bürgerkultur entspricht.“ Darüber hinaus betonte sie, dass Pfronten seit einigen Wochen bereits „Fair Trade-Gemeinde“ sei und unterstrich in diesem Zusammenhang: „Wir sind eine Welt!“ Sie fügte hinzu, dass alle die gemeinsame Verantwortung hätten, „dass diejenigen, die täglich unseren Tisch decken, auch selbst satt werden.“

Darin bezog sie aber auch neben anderen die heimischen Landwirte, Gemüsebauern, Brauer ... und weitere Produzenten regionaler Lebensmittel und handwerklich hergestellter Produkte mit ein. Schließlich bat sie: „Machen Sie sich diese Verantwortung, die wir alle für faire, sozial- und umweltverträgliche Kreisläufe haben, bewusst!“ Fair sei, wenn wertige Produkte und Dienstleistungen zu ordentlichen Preisen als Grundlage für ein gutes Leben vor Ort gehandelt würden, ohne dass die Rechnung ein anderer zahle.

Seit 40 Jahren im Gemeinderat

Über eine besondere Auszeichnung für ihre Verdienste für das Gemeinwohl konnten sich anschließend Fritz Brunhuber (CSU) und Dr. Otto Randel (Pfrontener Liste) freuen. Beide gehören seit 40 Jahren dem Pfrontener Gemeinderat an. Waldmann sprach ihnen ihren ganz besonderen Dank dafür aus, dass sie seit Jahrzehnten „ihre Fähigkeiten und Talente, ihre Kraft und Leidenschaft in den Dienst anderer“ gestellt haben.

Beide Ratsmitglieder hatten bereits im vergangenen Jahr für ihr 40 Jahre langes Mitwirken im Gemeinderat von Bayerns Innenminister Joachim Hermann die kommunale Verdienstmedaille in Silber bekommen. Nachdem der katholische Pfarrer Werner Haas mit seinem evangelischen Kollegen Jörn Foth den Besuchern des Neujahrsempfangs „ein tierisch gutes und gesegnetes neues Jahr“ gewünscht hatten, brach der Vorsitzende der Pfrontener Sektion des Deutschen Alpenvereins, Matthias Kiechle, eine Lanze für Vereine: Was diese leisten würden, „ist total wichtig für die Gesellschaft.“

lex

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