Junge und erfahrene Kandidaten

Michaela Waldmann will Bürgermeisterin von Pfronten bleiben

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Bürgermeisterkandidatin Michaela Waldmann (vordere Reihe 3. v. l.) und Ortsvorsitzender Dr. Alois Kling (hintere Reihe 3. v. r.) freuen sich nach der Nominierungsversammlung mit den anderen Kandidatinnen und Kandidaten der CSU-Gemeinderatsliste (Es fehlen Peter Babel und Cornelia Heiß; Ersatzkandidat Bruno Gayer-Lesti, vordere Reihe rechts).

Pfronten – Große Geschlossenheit hat die Pfrontener CSU jetzt bei der Nominierungsversammlung zu den Kommunalwahlen gezeigt. Die Versammelten brachten sowohl die Bürgermeisterkandidatin Michaela Waldmann als auch die Liste der Bewerber für den Gemeinderat Pfronten einstimmig auf den Weg.

Die Entwicklung der Gemeinde Pfronten mit Bürgermeisterin Michaela Waldmann an der Spitze sei in vielen Themenbereichen erfolgreich verlaufen, sagte der CSU-Ortsvorsitzende, Dr. Alois Kling. „Mutig wurden Projekte angepackt, Strategien entwickelt und zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern gearbeitet“, betonte der Ortsvorsitzende, bevor er die Wahlleitung in die Hände der CSU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Angelika Schorer legte. 

Anschließend nutzte Michaela Waldmann die Gelegenheit, ihre erneute Kandidatur zu begründen. Dabei legte sie den Fokus vor allem auf die anstehenden Themen in Pfronten, mit denen sich Bürgermeister und Gemeinderat künftig besonders intensiv befassen werden. 

Neben der Entlastung der Verkehrssituation, den Investitionen in Kindergärten und Schule, der Grundstückspolitik zur Entwicklung von Baugebieten für Wohnbebauung und Gewerbe stellte sie gerade auch das „Miteinander“ auf verschiedenen Ebenen in den Vordergrund. „Wir müssen es schaffen, für unserer Bürgerinnen und Bürger gleichwertige Bedingungen in einer Gemeinde im ländlichen Raum zu schaffen“, betonte Waldmann. 

Eine gute medizinische Versorgung auf dem Land sei genauso wichtig, wie passende Wohn- und Betreuungsformen für ältere Menschen. Junge Familien müssten Gelegenheit haben, ihr Einkommen hier am Ort zu verdienen. Dazu sei Unterstützung für Industrie, Gewerbe und Handwerk unabdingbar – die Gemeinde müsse hier gute Rahmenbedingungen schaffen und Spielräume nutzen. 

Engagement der Bürger unterstützen 

Für die touristische Entwicklung, so Waldmann, gelte es, das gemeinsam mit vielen Pfrontener Akteuren ausgearbeitete Leitbild konsequent und mit dem engagierten Team von Pfronten Tourismus umzusetzen. 

Ebenso werden in den kommenden Jahren die Chancen aus dem Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) für Pfronten-Ried viele Aufgaben mit sich bringen, sagte die Bürgermeisterin. Ihr klares Bekenntnis für die Landwirtschaft und die Forderung nach Vertrauen in die Arbeit der Allgäuer Bauern bedachten die Anwesenden ebenso mit Zwischenapplaus, wie der Hinweis auf über 120 Mitarbeiter der Gemeinde, die ihre Aufgaben engagiert und mit Herzblut erfüllen. 

Eines der wichtigsten Ziele, so die Kandidatin, sei aber die Stärkung und Unterstützung des Bürgerengagements in Vereinen, Gruppierungen und vielen ehrenamtlichen Bereichen. „Dieses gute Dorfleben in unseren 13 Ortsteilen macht Pfronten so lebenswert – dafür möchte ich mich weiter einsetzen!“, schloss Waldmann und bat um das Vertrauen der Versammlung, das die Anwesenden ihr einstimmig aussprachen. 

Junge und erfahrene Kandidaten

Anschließend stellten sich die Bewerber für den Gemeinderat vor. Erfahrene Gemeinderäte, junge Menschen mit Interesse zur Mitgestaltung ihrer Heimatgemeinde, verschiedene Berufssparten und Altersklassen macht die Liste laut dem Ortsverband aus. Fünf amtierende Gemeinderäte sind ebenso dabei, wie der BBV-Obmann, Vertreter von Handwerk, Tourismus, Dienstleistung oder öffentlichem Dienst. Die Kandidaten sind zwischen 24 und 73 Jahre alt, darunter befinden sich sieben Frauen. 

Die stimmberechtigten Mitglieder schickten diese Bewerber ebenfalls einstimmig in das Rennen für einen Sitz im Gemeinderat Pfronten. Ortsvorsitzender Alois Kling zeigte sich mit der Liste sehr zufrieden und versprach den Pfrontnerinnen und Pfrontnern den gemeinsamen Einsatz für ein lebens- und liebenswertes Pfronten.

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