Vier Tatverdächtige sollen Überweisungen verfälscht haben

Polizei fasst Betrüger

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Mehrer ausgefüllte Überweisungsträger sollen vier tatverdächtige Rumänen aus einer Bank in Nesselwang gestohlen haben.

Nesselwang - Vier mutmaßliche Überweisungsbetrüger hat die Polizei nach eigenen Angaben am Donnerstag in einer Ferienwohnung in Roßhaupten festgenommen. Die Rumänen im Alter von 31 bis 34 Jahren werden verdächtigt sich ausgefüllte Überweisungsträger bei Banken beschafft und verfälscht zu haben. 

In der Nacht auf vergangenen Mittwoch fischten die zunächst unbekannten Täter laut Polizei mehrere ausgefüllte Überweisungsträger aus einer versperrten Überweisungsbox einer Bank in Nesselwang. Die Männer sollen dann noch in der Nacht die Überweisungen gefälscht haben. Sie wollten auf diese Weise das Geld auf ihre Konten ins Ausland umleiten, so die Polizei. Die örtliche Bank erkannte jedoch zwei verfälschte Überweisungsträger und verständigte die Polizei in Pfronten.

Die Videoüberwachung der Bank hatte die Täter beim Diebstahl der Überweisungsträger jedoch aufgenommen. Weitere verfälschte Überweisungsträger wurden laut Polizei noch in der gleichen Nacht bei Banken in Oy-Mittelberg und Wertach eingeworfen. Aufgrund eines Hinweises gelang es Beamten der Polizeiinspektion Füssen die vier tatverdächtigen Rumänen einen Tag später in Roßhaupten festzunehmen. 

Sie übergaben die vier Männer anschließend der Kriminalpolizei Kempten, die bereits die weiteren Ermittlungen in den Fällen übernommen hatte.

Alle vier Rumänen wurden am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter in Kempten vorgeführt, der einen Haftbefehl gegen alle erließ. Sie wurden in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Bislang ist der Kriminalpolizei Kempten nach eigenen Angaben ein Fall bekannt, in dem  1137 Euro überwiesen wurden. Bei den restlichen bislang bekannten fünf Fällen im Ost- und Oberallgäu wurden die Fälschungen laut Polizei erkannt und die Überweisungen gestoppt. 

Einem 31-Jährigen aus der Gruppe kann die Polizei nach eigenen Angaben zudem mindestens drei Fälle im westlichen Mittelfranken nachweisen.

kb

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