Vermisstensuche nimmt trauriges Ende

Polizei findet Leiche eines vermissten Wanderers im Bannwaldsee

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Symbolfoto: Nach mehrtägiger Suche hat die Polizei jetzt die Leiche eines vermissten Wanderers im Bannwaldsee gefunden.

Schwangau – Ein trauriges Ende hat nun eine Vermisstensuche in Schwangau genommen. Im Bannwaldsee fand die Polizei nach eigenen Angaben am Sonntagmittag einen verstorbenen 75-Jährigen, der seit vorvergangenen Montag vermisst wurde (der Kreisbote berichtete).

Der Senior hatte am vorvergangenen Montag eine Bergtour auf den „Große Schlicke“ in Reutte unternommen. Nach der Wanderung telefonierte er nach Angaben der Beamten noch mit seiner Ehefrau und sagte, dass er nun den Heimweg antreten werde. Doch der Münchner kam nie zuhause an. Die Polizei ließ deshalb sein Handy orten. Diese ergab, dass sein letzter Aufenthaltsort Füssen war. 

Durch den Hinweis eines Badegastes am Bannwaldsee entdeckte die Beamten am Sonntagmittag schließlich die Leiche des Mannes. Dem Badegast waren verlassene Badesachen am See aufgefallen. Die Polizei ging daraufhin dem Hinweis nach und entdeckte das Auto des Vermissten, erklärte Edmund Martin, Leiter der Polizeiinspektion Füssen. Die Wasserwacht Füssen, die Wasserschutzpolizei Füssen und Taucher der technischen Sondereinheit der Bereitschaftspolizei suchten daraufhin den See ab und fanden den Mann schließlich in der Nähe des Süd-Ufers am Seegrund. 

Die genauen Umstände überprüft derzeit der Kriminaldauerdienst Memmingen. Nach den bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei aber von einem gesundheitlichen Hintergrund aus.


kb/Foto: Timo Klostermeier / pixelio.de

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