13 Syrer aufgegriffen

Polizisten der Schleierfahndung Pfronten kontrollieren auf der A7 bei Füssen den Verkehr. Foto: Archiv

Füssen – Der Strom der Flüchtlinge, der derzeit illegal nach Deutschland einreisen will, reißt nicht ab: Erneut haben die Pfrontener Schleierfahnder am Montag mehrere Flüchtlinge auf der A7 bei Füssen aufgegriffen. Deren Schleuser nahmen die Beamten fest.

Gegen 5.45 Uhr zogen Beamte der Polizeistation Fahndung (PStF) Pfronten ein Auto aus dem Verkehr, in dem sich sechs Personen befanden. Dabei stellten die Fahnder fest, dass es sich dabei um eine Familie aus Syrien und beim Fahrer um einen 28-jährigen Ukrainer aus Italien handelte. Die 24- und 29-jährigen Eltern und ihre drei Kinder zwischen zwei und sechs Jahren waren auf den Schleuser in Mailand aufmerksam geworden. Er sollte sie jetzt nach Schweden bringen. Die Beamten nahmen dem Ukrainer das Geld ab, das er in Mailand von einer unbekannten Kontaktperson für den Transport erhalten hatte. 

Drei Stunden später landeten die Beamten wieder einen Treffer: Ein VW-Transporter war mit neun Personen in nördlicher Richtung unterwegs. Am Steuer saß ein 34-jähriger Israeli aus Frankreich, der acht erwachsene Syrer kutschierte, darunter auch eine Familie mit einer volljährigen Tochter. 

Schleuser landen in Untersuchungshaft

In beiden Fällen wurden die Flüchtlinge und die Fahrer wegen des unerlaubten Grenzübertritts angezeigt. Während die syrischen Flüchtlinge an eine Aufnahmeeinrichtung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) weitergeleitet wurden, sitzen die beiden Schleuser mittlerweile in Untersuchungshaft. Der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Kempten erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen entsprechenden Haftbefehl gegen sie. kb

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