Syrer und türkischstämmige Jugendliche geraten aneinander

Polizei verhindert Massenschlägerei

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Symbolbild: Eine Schlägerei zwischen zwei Gruppen konnte die Polizei am Montag in Füssen verhindern.

Füssen - Eine Prügelei zwischen rivalisierenden Gruppen aus Syrern und türkischstämmigen Jugendlichen hat die Polizei am Montag mit einem massiven Aufgebot von Einsatzkräften verhindert. 

Am Nachmittag hatten die Beamten der Polizeiinspektion Füssen einen Hinweis erhalten, dass sich über WhatsApp ein Streit zwischen Jugendlichen aufschaukelte, berichtet die Polizei. Auslöser war wohl ein Vorfall in der Nacht auf Sonntag, als Syrer und türkischstämmige Jugendliche aneinander geraten waren. Der Streit hatte schließlich in einer Schlägerei und Sachbeschädigungen in Füssen und Lechbruck geendet. Der genaue Hergang muss aber erst noch ermittelt werden, so die Polizei.

Um diesen Vorfall jedenfalls zu klären und wohl auch aus verletztem Stolz, verabredeten sich die beiden Gruppen am Montag im Von-Freyberg-Park und am Füssener Bahnhof, erklärte Edmund Martin, Leiter der Polizeiinspektion Füssen. Damit die Situation nicht eskalierte, rückte die Polizei mit einem massiven Aufgebot von mehr als 40 Beamten aus Füssen und den umliegenden Dienststellen an. 

Unter ihrer Aufsicht tauschten sich die Wortführer beider Gruppen aus und akzeptierten die gegenseitigen Argumente, so Martin. „Es kam zu keiner Prügelei“, so der Füssener Polizeichef. „Ich hoffe, dass jetzt Friede herrscht.“

Insgesamt stellten die Polizeibeamten die Personalien von knapp 50 Personen fest und erteilten ihnen anschließend einen Platzverweis.

Katharina Knoll

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