Räte lehnen Pfosten in Klosterstraße ab

Alles bleibt so wie es ist

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Für zu gefährlich hält das Straßenbauamt die Ausfahrt von der Klosterstraße auf die Sebastianstraße. Derzeit dürfen nur Anwohner oder Personen mit Sonderausweis die Straße Richtung Spitalgasse befahren. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern.

Füssen – An der Verkehrsregelung in der Klosterstraße wird sich vorerst nichts ändern. Dafür hat sich der Verkehrsausschuss jetzt ausgesprochen. Anwohner wollten erneut, dass ein Pfosten in der Franziskanerhalde aufgestellt und die Klosterstraße damit zur Sackgasse wird.

Doch da weder Verkehrsamt noch Polizei hier einen dringenden Handlungsbedarf sahen, einigten sich die Stadträte darauf, alles so zu lassen wie es ist. Eigentlich dürfen tagsüber nur Anwohner die Straße nutzen. Nachts brauchen Berechtigte einen Sonderausweis, um hier entlangfahren zu dürfen. Doch die Praxis schaut anders aus. Auch andere nutzen die Straße. Dem wollen einige Anlieger jetzt einen Riegel vorschieben. 

Ein Pfosten an der Franziskanerhalde soll die Klosterstraße zur Sackgasse machen. Diese Forderung kommt der Stadtverwaltung so „alle zwei Jahre“ auf den Tisch, erklärte Bürgermeister Paul Iacob (SPD) jetzt im Verkehrsausschuss. Die sehe die Forderung aber „als nicht machbar an“, so der Rathauschef. Dennoch sei sie dazu bereit sich zum dritten Mal mit den Bewohnern der Klosterstraße, Spital- und Floßergasse zusammenzusetzen und das Thema zu diskutieren. 

Mehrheit ist dagegen 

Bei den ersten beiden Treffen habe sich aber „eine deutliche Mehrheit gegen die Veränderung“ ausgesprochen, erklärte Iacob. Denn die jetzige Verkehrsreglung sei „die beste Lösung. Alles andere bringt Nachteile“, erklärte Manfred Schweinberg von der Stadtverwaltung. „Die gemessenen Geschwindigkeiten decken sich nicht mit den monierten Geschwindigkeiten von 60 bis 70 km/h.“ Vorgeschrieben seien hier zwar 10 km/h. 

Die tatsächlichen Geschwindigkeiten liegen aber bei maximal 19 km/h, erklärte Thomas Meiler von der Polizei. Im September hat die Polizei hier sieben Mal kontrolliert. Dabei seien die Geschwindigkeiten und Verstöße „äußerst gefahrenlos“ für die anderen Verkehrsteilnehmer gewesen, so Meiler. Selbst beim Abschied der Wirtin in der Schiffwirtschaft sei „nicht mehr Verkehr als sonst“ in der Klosterstraße unterwegs gewesen, so Meiler. Von Seiten der Polizei seien deshalb hier „keine größeren Kontrollen“ notwendig, erklärte Meiler. 

Dagegen sei die „Ausfahrt Klosterstraße auf die Sebastianstraße schon gefährlich. Das wurde vom Straßenbauamt abgelehnt.“ Im Oktober soll die Polizei hier noch einmal kontrollieren, regte Iacob an. Ansonsten soll sich vorerst nichts ändern. Dafür sprachen sich auch die Stadträte einstimmig aus.

kk

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