Polizisten gehen mutmaßliche Einbrecher ins Netz

Zum Einbruch nach Österreich

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Diese Werkzeuge entdeckte die Bundespolizei, als sie kürzlich ein Auto bei Füssen kontrollierte.

Füssen - Nachforschungen der Bundespolizei haben sich jetzt bezahlt gemacht. Die Polizei kontrollierte nach eigenen Angaben vergangenen Freitag ein Pärchen, das eine größere Menge Bargeld und Werkzeuge dabei hatte. Für was sie das gebraucht hatten, erfuhren die Beamten wenige Stunden später.

Bundespolizisten fanden vergangene Woche in der Nacht auf Freitag bei der Überprüfung eines BMW mit ungarischer Zulassung im Handschuhfach über 400 Euro Kleingeld, beim Fahrer Geldbündel in Höhe von rund 1800 Euro und bei der Beifahrerin Scheine im Wert von über 2900 Euro. Insgesamt also über 5100 Euro. 

Die Beamten stellten zudem eine Clownsmaske und diverse Werkzeuge präventiv sicher, die sie im Kofferraum gefunden hatten.

Da diese Gegenstände auch für Einbrüche benutzt worden sein könnten, recherchierten die Bundespolizisten, ob es vor kurzem im deutschen und österreichischen Grenzgebiet zu Einbrüchen gekommen sei. Nachdem die Recherche ergebnislos blieb, durfte das ungarischen Pärchen weiterfahren, allerdings ohne das Werkzeug.

Als wenige Stunden später bei der Polizei in Imst ein Einbruch in einem Chinarestaurant angezeigt wurde, bei dem die Einbrecher einen Tresor mit rund 5000 Euro gestohlen hatten, erinnerten sich die österreichischen Polizisten an die Nachfrage der deutschen Kollegen. So hatten die Ermittlungen schnell einen vielsprechenden Ansatz.

Einen Tag später stellte sich dann der mutmaßliche Einbrecher bei der Polizeiinspektion Imst und gestand die Tat. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizei in Imst (Österreich).

kb

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