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"Eine Leiche zum Dessert"

Die Theater-AG des Gymnasiums Füssen lädt zur kriminalistischen Komödie

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Keine Frage, das sind Detektive: Maximilian Brandts (links) und Felix Rehm handeln nicht im Auftrag einer geheimnisvollen Lady. In ihrer Mitte steht Kollegin Dr. Joanne Watson (Josephine Schulte)

Füssen – Die heiße Phase für die Spielerschar am Füssener Gymnasium hatte schon im Frühjahr begonnen. Für den heutigen Samstag ist die Generalprobe für das Stück „Eine Leiche zum Dessert“ festgelegt. Zur Premiere wird am morgigen Sonntag, 24. Juni, um 19 Uhr in die Turnhalle des Gymnasiums Füssen eingeladen.

Am Montag, 25. Juni, und Dienstag, 26. Juni, jeweils um 19 Uhr, hebt sich der Theatervorhang in der Turnhalle des Gymnasiums für weitere Aufführungen der kriminalistischen Komödie mit den wohl bekanntesten Detektiven der Welt. So darf Sherlock Holmes ebenso wenig auf der Bühne fehlen wie Dr. Joanne Watson. 

Es ist wahrlich kein Spürsinn gefordert, um bei diesem Namen den Schluss zu ziehen: Die Jugendlichen, die mit großem Spaß in ihre Rollen schlüpfen, haben mit viel Fantasie die Vorlage aktualisiert. Die Grundidee des Theaterabends basiert auf dem Film „Eine Leiche zum Dessert“ aus dem Jahr 1976. 

Piera Tomasella aus dem Ensemble hat sich für die Rolle als blinder Butler entschieden, ebenso Melina Özberk, die diese Rolle am Premierenabend übernimmt und dabei ihr Debüt auf der Bühne gibt. „Alle wollten gern mitmachen“, sagt Regisseur Uwe Favera. „Wir haben folglich Rollen doppelt besetzt.“ 

Weil drei Mal gespielt wird, kommt praktisch jeder aus der großen Spielerschar in einer Hauptrolle zumindest ein Mal zum Zug. Piera wird am Montag und Dienstag zu sehen sein. Die Schülerin, die es nicht mehr weit bis zum Abitur hat, unterstrich, dass sie andere berufliche Pläne hat als eine Theaterschule zu besuchen. Spielen als Freizeithobby: das gilt auch für einen „alten Hasen“ wie Felix Rehm. Er gehört seit vier Schuljahren zur Gruppe, wie er erklärt. 

Musikgruppen wirken mit 

Zum Erfolg der bearbeiteten Filmvorlage, die an die Inszenierung einer Theatergruppe aus Schongau angelehnt ist, wollen auch Musikgruppen des Gymnasiums beitragen. Bei der Probe der Big Band am Mittwochnachmittag im Untergeschoss der Schule war auch Direktor Anton Wiedemann zu entdecken. Er wirkte hier an einem Instrument mit. W

er sich am Ende aber als „Leiche“ vor dem Publikum verbeugen wird, dieses Geheimnis wird erst am Sonntagabend gelüftet, wenn sich auf der Bühne berühmte Gäste zu einem gesellschaftlichen Event treffen. Der Eintritt für Erwachsene beträgt fünf Euro. Schüler zahlen drei Euro. Karten gibt es ab 18 Uhr an der Abendkasse.

 kb

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