Walderlebniszentrum zeigt Wanderausstellung "Faszination Moor"

Geheimnisse des Moores

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Geschäftsführerin Carolin Klughammer (v.l.) Forstdirektor Robert Berchtold, Reinhold Sontheimer, Erster Vorsitzender des Vereins WEZ Ostallgäu-Außerfern, und Försterin Annerose Schneider lauschen Michael Winterholler (rechts) vom Landesamt für Umwelt bei einem Rundgang durch die Ausstellung.

Füssen – Seit Jahrhunderten faszinieren Moore die Menschen.

In früheren Zeiten war das Moor unheimlich. Es galt als ein oft sehr schwer zugängliches Ödland. Dass sich ein solches tristes Bild im Lauf der Zeit geändert hat, dokumentiert mit vielen Infos eine Schau in Füssen, in der die ökologische Bedeutung der Moore den Schwerpunkt bildet. 

Im Walderlebniszentrum Ostallgäu-Außerfern ist jetzt die Wanderausstellung „Faszination Moor“ des bayerischen Landesamts für Umwelt zu sehen. Reinhold Sontheimer, der ehemalige Bürgermeister von Schwangau, feierte dabei seine Premiere als neuer Erster Vorsitzender des Trägervereins. 

Er trat die Nachfolge des erkrankten Walter Ganseneder an. „Ich freue mich, hier im WEZ noch viele weitere Ausstellungen eröffnen zu dürfen“, erklärte Sontheimer gegenüber dem Kreisbote. Er hatte bei seiner Premiere in der Gastgeberrolle die Ballade „Der Knabe und das Moor“ von Annette von Droste-Hülsdorf zitiert.

Ein Quiz zum Nachdenken

Die – insbesondere für ein junges Publikum sehenswerte – Schau mit Quiz trägt den Untertitel „Naturwunder, Lebensraum und Klimaschutz“. Mit Schautafeln, tollen Fotoaufnahmen und lehrreichen Texten gibt sie die Geheimnisse der Moore preis. Sie beinhaltet auch ein Quiz. Eine Wissensfrage an die Besucher lautet: Welches ist der größte Vogel der Moore? Wer auf den Schwan tippen würde, läge falsch. Es ist der Kranich. 

Welche Tiere sind auf die Moore angewiesen? Wie funktioniert Klimaschutz durch eine Wiedervernässung? „Diese und weitere Fragen beantwortet unsere Ausstellung“, so Fachmann Michael Winterholler vom Umweltlandesamt, bevor mit Sekt zwischen den Schautafeln auf das sehenswerte Moor angestoßen wurde.

Die Ausstellung ist bis Donnerstag, 14. September, zu den üblichen Öffnungszeiten im Walderlebniszentrum Ostallgäu-Außerfern zu sehen.

cf

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