Räte vertagen Abriss

Hallenbad, Helmenstein, das alte Schulhaus. – Lechbruck hat einige Immobilien, deren Zukunft noch nicht geklärt ist. Abriss, Investor und Verkauf, so sähe die Ideallösung dafür aus. Zumindest über das weitere Vorgehen beim alten Schulhaus diskutierte der Gemeinderat in der ersten Sitzung des neuen Jahres.

Schon der „alte“ Gemeinderat hatte beschlossen, das alte Schulhaus in der Schongauer Straße Ecke Bahnhofstraße abreißen zu lassen. Diesen Beschluss hatte der neue Gemeindrat im vergangenen Jahr vertagt, man wollte Anfang dieses Jahres erneut über das weitere Vorgehen beraten. Nun informierte Bürgermeister Helmut Angl die Gemeinderäte, dass ein Investor bereit stünde. Allerdings gebe es Probleme mit der Bank, diese fordere mehr als 30 Prozent Eigenkapital. Kommende Woche allerdings soll es erneut ein Gespräch geben, so Angl. Ein Abriss wäre schlichtweg Wahnsinn, so Angl im Hinblick auf die Kosten für die Gemeinde. Allerdings, so ließ der Rathauschef durchblicken, will auch der Investor das alte dreistöckige Gebäude abreißen lassen, es soll allerdings keine Wohnbebauung dafür entstehen, war sich der Gemeinderat einig. Man habe, war zu hören, vor einem Jahr den Beschluss über den Abriss vertagt und vorgesehen, dass man 2010 oder 2011 einen Investor gefunden haben will. Erst wenn bis dahin keine Lösung gefunden sei, müsse man über Plan B, den Abriss, diskutieren. Erneut verschoben Die Gemeinderätin Manuela Weberstetter erinnerte dabei daran, dass man schon vor sechs Jahren einen Beschluss gefasst habe und dass es wahrscheinlich sei, dass am Ende der jetzigen Amtsperiode unter Umständen immer noch keine Lösung für das Haus gefunden sei. Erneut wurde auch der Vorschlag gemacht, über die Variante Jugendherberge nachzudenken. Immerhin liege man hier am Schnittpunkt mehrerer Wanderwege und günstige Übernachtungsmöglichkeiten wären sicher gesucht. Man solle nun auf keinen Fall kopflos handeln, so der Tenor, weshalb der Abriss erneut um ein Jahr verschoben wurde.

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