Rathaussanierung geht weiter

Das Rathaus in Lechbruck. Inzwischen sind die Arbeiten für die thermische Sanierung schon fortgeschritten, mittlerweile verhüllt ein Gerüst den Bürgermeistersitz. Foto: gau

In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat Lechbruck weitere Pakete für die Sanierungsarbeiten am Rathaus vergeben. Mit den Arbeiten an der Heizung, dem Sanitärbereich, an der Kälteanlage im Eisstadion sowie den Fliesen- und Schlosserarbeiten haben die vergebenen Arbeiten inzwischen ein Volumen von 412 000 Euro erreicht.

Fast 160 000 Euro an Arbeiten hatten die Gemeinderäte jüngst zu vergeben. Neben der neuen Heizungsanlage mit zwei Kesseln ging es auch um die barrierefreien Sanitäranlagen (Zugang mit Rollstuhl), die Kälteanlage im Eisstadion, die über eine Wärmerückgewinnung mit dem Rathaus gekoppelt ist, und die Schlosserarbeiten im Rathaus. So muss hier etwa das Treppengeländer erhöht werden, da es nicht mehr den Vorschriften der gemeindlichen Unfallversicherung entspricht. Schließlich müssen die Sanitäranlagen auch neu gefliest werden. Im Einzelnen erhielt die Firma Zink Anlagen den Zuschlag bei der Heizung und den Sanitäranlagen. Von sieben angeschriebenen Firmen in der Submission hatten nur jeweils zwei ein Angebot abgegeben. Es wurden allerdings Haupt- und Nebenangebote abgegeben, dabei berechnen die Firmen die gleiche Leistung aber mit anderen Materialien oder auch kleiner dimensioniert. So hätte man etwa für den geplante Heizöltank den Keller aufgraben müssen. Stattdessen kommen nun zwei kleinere Tanks ins Rathaus. Den Zuschlag für die Kältearbeiten erhielt die Firma Haas in Chieming, deren Angebot auch die Anfahrt nach Lechbruck beinhaltet, wie Gemeinderätin Manuela Weberstetter nachgefragt hatte. Von sechs angeschriebenen Firmen hatte sich nur eine einzige für die Schlosserarbeiten beworben, so erhielt die Schongauer Firma Robert Schönstein den Zuschlag bei 5866 Euro, an die Firma Haberstock wurden die Fliesenarbeiten vergeben, auch sie hatte sich als einzige von vier Firmen um die Ausschreibung beworben. Jetzt stehen noch die zu bauende Rampe, die Malerarbeiten und die Elektroinstallation aus. Insgesamt haben die Arbeiten am Rathaus ein Volumen von ca. 470000 Euro, rund 380000 Euro fließen dafür aus dem Konjunkturpaket II. gau

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