In Wertach wird der Maibaum aufgestellt

Lebendige Tradition

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Groß ist das Interesse der Bevölkerung und der Gäste beim traditonellen Maibaum-Aufstellen in Wertach.
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Groß ist das Interesse der Bevölkerung und der Gäste beim traditonellen Maibaum-Aufstellen in Wertach.

Wertach - Über 40 Meter war in diesem Jahr der Maibaum in Wertach der traditionell am 1. Mai auf dem Dorfanger aufgestellt wurde. Angeführt von der Musikkapelle Wertach mit ihrer Dirigentin Petra Huber wurde der von zwei Kaltblütern gezogene Maibaum am frühen Nachmittag durch den Ort zum Dorfanger begleitet.

Mit dabei waren der Trachtenverein, der Schützenverein mit der Schützenkönigin Marlene Blenk, dem Schützenkönig Roland Epple und der Jugendschützenkönigin Antonia Thoma und Fahnenabordnungen der Wertacher Vereine.

Zahlreiche Einheimische und Gäste ließen es sich trotz des Regenwetters nicht nehmen und warteten in den Wertacher Straßen auf das Gespann. Aufgerichtet wurde der mit 48 Zunftzeichen, Vereinszeichen und Symbolen aus der heimischen Wirtschaft versehene Maibaum mit Hilfe eines Autokrans. Roland Haslach folgte gefühlvoll den Anweisungen der Trachtler, die ihn in die richtige Position bugsierten und ausrichteten. 

„Tradition und Brauchtum können nur gelebt werden, wenn die Dorfgemeinschaft funktioniert“, so Eberhard Jehle, der Erste Bürgermeister des Oberallgäuer Marktes. Er dankte der Musikkapelle mit ihrer Dirigentin, dem Trachtenverein 'D' Wertachtaler' mit der Vorständin Christine Haslach sowie der Feuerwehr; „die diese Tradition weiterführen und umsetzen“. Der 41. Maibaum in Wertach wird von einem Waldbesitzer gestiftet und erst am Vortag gefällt und 'g'schäfzget' (entrindet). 

Auch um einem Diebstahl, dem bewliebten "Maibaum-Klau" durch eine Nachbargemeinde vorzubeugen. „Aber falls des doch mol passiere sollt', ham'mer allad no an Plan B“, so einer der Trachtler. Der Maibaum wird am Viehscheid (18. September) im Festzelt versteigert und nach dem Umlegen dem Meistbietenden geliefert. Der Erlös kommt der Trachtlerjugend zugute. 

„Die Trachtler sorgen schon dafür, das der dann auch nach Düsseldorf geliefert wird“, so Jehle schmunzelnd. Er lud die Gäste, die dem Wetter getrotzt hatten, nach dem Aufrichten noch ein, die Stände auf dem Krämermarkt zu besuchen oder sich bei Kaffee und Kuchen am Feuerwehrhaus im beheizten Zelt zu stärken. 

Zum Abschluss zeigten die Nachwuchstrachtler noch ihr Können bei einem Plattle

hoe

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