Reger Austausch

Bürgermeister Josef Zeislmeier und Marie-Antoinette Blech berichten von ihrer Reise nach Thoiry Anfang des Jahres. F: Schuster

Die Gemeindepartnerschaft zwischen Pfronten dem französischen Thoiry lebt: Das vermittelten Bürgermeister Josef Zeislmeier und Marie-Antoinette von den Freunden Thoirys am vergangenen Samstag im Haus des Gastes. Dort blickten sie im Rahmen eines geselligen Vormittags auf das abgelaufene Partnerschaftsjahr zurück und warfen einen Blick auf die anstehenden Besuche aus der französischen Partnergemeinde.

„Ein weiterer großer Schritt“ sei kürzlich der Besuch einer Pfrontener Delegation beim Neujahrsempfang in Thoiry gewesen, erklärten Zeislmeier und Blech bereits in der Einladung zu dem Treffen, für das sie den 22. Januar, den Tag der deutsch-französischen Freundschaft gewählt hatten. So ein Neujahrsempfang ist in Frankreih eine Art Bürgerversammlung, bei der der Bürgermeister quasi einen Rechenschaftsbericht über das abgelaufene Jahr ablegt. Aber auch die Geselligkeit kommt dort offenbar nicht zu kurz und manch typischen französischen Brauch lernten die Allgäuer Besucher kennen. So backen die Franzosen zu Dreikönig die „Galette des rois“, kleine runde Kuchen für jedermann. In zwei davon ist ein kleiner Gegenstand hineingemischt. Die beiden die darauf beißen, sind dann König und Königin – diese Ehre hatten beim Neujahrsempfang Josef Zeislmeier und die Frau des 2. Bürgermeisters von Thoiry. Und wenn etwa zwei Herren die besonderen Kuchen bekommen? „Auch egal“, sagt Marie-Antoinette Blech. Es ist ja nur ein Spaß, vor allem für die Kinder. Und Kinder sind es auch, die bald in Pfronten zu Besuch sind. Vom 21. bis 25. Mai besuchen rund 60 Schüler aus Thoiry die Pfrontener Grundschule. Die Kinder aus den Klassen haben sich bereits ein wenig kennengelernt, so Blech, indem sie kleine Steckbriefe von sich, mit Foto, Name und Hobby, verfasst und an die Partnerschüler verschickt haben. So stehen unter anderem eine Wanderung auf den Falkenstein und ein Spielenachmittag auf dem Programm. Rund einen Monat später begrüßt die 13-Dörfer-Gemeinde dann eine erwachsenen-Delegation aus der Partnergemeinde. Ein ökumenischer Gottesdienst und ein Volkstanzabend sind bereits geplant. Der Gegenbesuch der Ostallgäuer soll dieses oder kommendes Jahr stattfinden.

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