Rehasportverein feiert 50. Geburtstag

Sport und Geselligkeit

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Jubiläum: Bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen des Rehasportvereins Füssen steht die Freude im Vordergrund.

Füssen – Ein Ziel, das sich der Rehasportverein Füssen als Daseinszweck auf seine Fahnen geschrieben hat, hat er bei seiner 50-jährigen Jubiläumsfeier im Haus der Gebirgsjäger ganz klar erreicht. Um die 150 Besucher kamen zusammen, um unter anderem ihre gesellschaftliche Aktivität zu demonstrieren. 

Die gehört laut der Vorsitzenden Bettina Leser genauso wie die sportliche Betätigung zu den Hauptaufgaben des Klubs, der 1967 als Kriegsbehinderten- und Versehrten-Sportverein Füssen gegründet wurde.

Dabei unterstrich Leser, dass der Spruch, Sport sei eine Methode Krankheiten durch Unfälle zu ersetzen, sicherlich nicht auf den Rehasport zutreffe. Ganz im Gegenteil sei das Motto des Vereins doch: „Möglichst schmerzfrei und gesund alt zu werden und unseren Alltag so lange wie möglich selbst zu bestimmen.“ Deshalb hätten „falscher Ehrgeiz und Selbstüberschätzung keinen Platz“, ergänzte Leser, bevor sie die Besucher bat, ihr „Glas zu erheben und mit mir anzustoßen auf 50 Jahre Versehrten- und Rehasport in Füssen, auf 50 Jahre gesunde Bewegung und Geselligkeit und auf alle, die sich in den letzten 50 Jahren um den Verein verdient gemacht haben.“ 

Zu Letzteren gehörte auf jeden Fall Karl Altstetter. Er präsentierte einen Rückblick auf die Geschichte des Vereins, dessen Gründungsversammlung „am 12. Juni 1967 in der Bahnhofsgaststätte Füssen“ vonstatten gegangen sei, wie er erklärte. Für seine Rede, an deren Ende er seinen Rückzug „nach 44 Jahren als Übungsleiter“ verkündete, heimste Altstetter noch mehr Beifall ein als etwa Füssens Dritter Bürgermeister Herbert Dopfer, der den Rehasportverein in seinem Grußwort unter anderem als „eine wichtige Institution in Füssen“ bezeichnete. 

Auch die Vorsitzende der Interessengemeinschaft Füssener Sportvereine (IFS), Karin Ketterl, war voll des Lobes für den Verein. So nannte sie ihn sowohl einen lebendigen als auch allzeit aktiven Sportverein, der sich „stets modernen Ansprüchen gestellt“ habe und „ein Forum für sportliche und gesellschaftliche Aktivitäten“ darstelle. 

Buntes Programm 

Grußworte an den Rehasportverein richteten anschließend auch Pfarrer Joachim Spengler von der evangelischen sowie Kaplan Christian Wolf von der katholischen Kirche. Nachdem die beiden Geistlichen den gestorbenen Klubmitgliedern ihren Segen ausgesprochen hatten, rundete ein von Diskjockey Günter Hundertmark musikalisch umrahmtes und von Richard Dill moderiertes, buntes Unterhaltungsprogramm den offiziellen Teil des Nachmittags ab. 

Dabei warteten verschiedene Vereinsabteilungen mit sehenswerten Darbietungen auf. So stellten sich zum Beispiel die Herzsportgruppen in Füssen und Roßhaupten genauso wie die Gymnastikgruppen, die Wassergymnastikgruppe sowie die Tischtennisgruppe auf der Bühne vor, bevor die Besucher beim Essen bis in den Abend hinein dem gemütlichen Beisammensein frönten.

Alexander Berndt

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