Die Renaissance kehrt zurück

Dieses prächtige Gespann mit Kutsche gehörte zum Gefolge von Kaiser Maximilian I. Foto: Claus

Die „Historischen Festtage – Kaiser Maximilian I." am vergangenen Wochenende in Reutte hat Besucherströme angezogen, ein Umstand mit dem die Veranstalter nicht unbedingt gerechnet hatten. Schauplatz war der Kirchplatz unmittelbar neben der Kirche St. Anna, auf dem die Gastronome, Gaukler, Fahrensleute, Stelzenläufer die Zuschauer zum Musik hören und nicht zuletzt zum Einkaufen von mehr oder weniger Ritterlichem animierten.

Einbezogen in das historische Fest war auch das Gelände des Burgenensembles Ehrenberg, wo Ritter, Edelleute und Landsknechte lagerten. Der Höhepunkt der Veranstaltung war sicher der große Festumzug unter dem Motto „Reutte in der Renaissance", an dem 19 Gruppen aus Reutte, dem angrenzenden Allgäu und sogar bis aus Augsburg teilnahmen. Angeführt wurde der Zug von den Maximilian I.-Trommlern aus Kaufbeuren, dem der „Kaiser“ alias Manfred Wagner aus Füssen mit seinem Gefolge zu Fuß und zu Ross folgten. Die mittelalterliche Musik, präsentiert von der Gruppe „Cradem Aventure" und die Späße von „Un Poco Loco“ fanden ebenso wie die Mitwirkenden des gesamten Rahmen- programms die ungeteilte Aufmerksamkeit des Publikums. Die Premiere dieses historischen Spektakels im Zentrum von Reutte ist gelungen und sollte laut der Meinung vieler Zuschauer zur festen Einrichtung werden. Der 1459 geborene Kaiser Maximilian I. gilt für die Geschichte Österreichs als Figur der Einigung, die schon sein Vater Kaiser Friedrich III. begonnen hatte. Über 30 Mal besuchte Kaiser Maximilian I. die Burg Ehrenberg und ging in der Umgebung zur Jagd.

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