"Ein wahres Schmuckstück"

Restaurierungen im Sängersaal abgeschlossen – Minister Füracker besucht Schloss Neuschwanstein

1 von 11
Der Bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) zu Besuch in der Heimat der Königsschlösser.
2 von 11
Der Bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) bestaunt die sanierte Fassade im Innenhof von Schloss Neuschwanstein.
3 von 11
Auch bei spärlicher Beleuchtung ist die Farbkraft der im Sängersaal sanierten Gemälde und Textilien deutlich zu sehen.
4 von 11
Aktuell wird der Thronsaal restauriert. Die Arbeiten sollen im Herbst 2021 angeschlossen werden.
5 von 11
Jochen Holdermann (rechts), Vizepräsident der bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, berichtet Heimatminister Albert Füracker (CSU) von den Arbeiten im Prunksaal des Schlosses.
6 von 11
Die Wandgemälde im Sängersaal von Schloss Neuschwanstein erstrahlen wieder in voller Farbpracht.
7 von 11
Der Bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) bestaunt die sanierte Fassade im Innenhof von Schloss Neuschwanstein.
8 von 11
Die Wandgemälde im Sängersaal von Schloss Neuschwanstein erstrahlen wieder in voller Farbpracht.

Schwangau – Nur zwei Tage nach dem 175. Geburtstag des Königs erstrahlt der Sängersaal im Schloss Neuschwanstein wieder in seiner ganzen Farbpracht. Der Thronsaal wird seit dem Frühjahr restauriert. 

Um das Ende der Restaurierungen zu begutachten und um über den Stand der umfangreichen Baumaßnahmen im inneren Neuschwansteins zu berichten, war der Bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) am vergangenen Donnerstag in der Heimat der Königsschlösser zu Besuch.

20 Millionen Euro

Sehr gerne komme er zu „diesem wunderbaren Ort“, schwärmte der Minister. Mit den Sanierungsarbeiten im Festsaal des Schlosses, wurde ein umfangreicher Bauabschnitt der über 20 Millionen Euro kostspieligen Restaurierung abgeschlossen.

Die zahlreichen Besucher – 70 Millionen waren es zum Frühjahr 2020 –, aber auch äußere Einflüsse wie das alpine Klima und die Luftfeuchtigkeit stellen das „bekannteste Schloss König Ludwigs II.“ vor große Herausforderungen, sagte Füracker. Nun wird das Monument, erstmals seit 1886, innen vollumfänglich restauriert. „20,14 Millionen Euro, das ist viel Geld. Aber dieses Schloss nicht zu restaurieren, wäre eine Versündigung an der bayerischen Geschichte“, davon ist der Heimatminister überzeugt.

Strahlende Farbkraft

Der Sängersaal ist nach dem Vorbild des Festsaals der Wartburg bei Eisenach konzipiert. Er war mit seinen Wandgemälden zur Parzivalsage eines der Lieblingsprojekte des Königs. Einen Farbdruck aus der Zeit vor den Sanierungsarbeiten verdeutlichten den Unterschied. „Der Sängersaal ist ein wahres Schmuckstück“, sagte der Minister, begeistert von der strahlenden Farbkraft.

Seit diesem Frühjahr wird der Thronsaal restauriert. Der Abschluss der Arbeiten dort ist aktuell für Herbst 2021 geplant. Die gesamten Restaurierungsmaßnahmen sollen bis Ende 2023 abgeschlossen sein. Auch an die Zukunft Neuschwansteins wurde gedacht und präventive Maßnahmen wurden eingebaut, erklärte Jochen Holdermann, Vizepräsident der bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. Ein Belüftungssystem wurde eingefügt, Licht- und Übergriffschutz werden installiert. Es sei nicht einfach, ein Schloss zu sanieren, weder innen noch außen. Dennoch werden die Räume für Besucher nicht gesperrt. „Die Menschen sollen sehen, was hier passiert“, sagte der Minister.

Selma Höfer

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

+++ Corona-Ticker +++ 832 Fälle - derzeit 92 Personen infiziert
+++ Corona-Ticker +++ 832 Fälle - derzeit 92 Personen infiziert
Oy-Mittelberg baut neuen Radweg
Oy-Mittelberg baut neuen Radweg
Drei Fälle von Trunkenheit im Verkehr an nur einem Tag
Drei Fälle von Trunkenheit im Verkehr an nur einem Tag
Verkehrsausschuss beschließt Fahrverbot für Autos in der Ritterstraße – Radler dürfen passieren
Verkehrsausschuss beschließt Fahrverbot für Autos in der Ritterstraße – Radler dürfen passieren

Kommentare