Piloten müssen nach Unfällen im Krankenhaus behandelt werden

Gleitschirmflieger stürzen bei Füssen ab

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Rettungskräfte transportieren den verletzten Gleitschirmflieger ab.

Schwangau/Buching – Das schöne Wetter am Wochenende lockte zahlreiche Gleitschirmflieger nach Schwangau und Buching. Für zwei von ihnen endete das Wochenende aufgrund von Unfällen jedoch im Krankenhaus.

Am Nachmittag des vergangenen Samstags startete nach Angaben der Polizei zunächst ein erfahrener Gleitschirmflieger vom Startplatz Tegelberg aus. Die Wetter- und Sichtverhältnisse waren gut. Etwa auf halber Strecke verdrehten sich die Hauptgurte des Schirms und der Mann kam in einen Spiralflug.

Zwar konnte er den Rettungsschirm noch öffnen, jedoch verletzte sich der Mann am Rücken und am Oberschenkel so stark, dass er mit dem Helikopter in die Unfallklinik Murnau zur weiteren Behandlung geflogen werden musste. 

Am Sonntagnachmittag missglückte dann der Start eines 51-Jährigen mit seinem Hängegleiter auf dem Buchenberg. Er flog laut Polizeibericht aufgrund einer Böe direkt nach dem Start in die Tragseile der Seilbahn und stürzte ca. sechs Meter tief ab. Dabei zog er sich leichte Schürfwunden und Prellungen sowie eine Verletzung am Nasenbein zu.

 Schlimmeres verhinderte wohl die getragene Schutzausrüstung. Der Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber zur Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus geflogen. Die genauen Umstände des Absturzes werden derzeit noch von der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ermittelt.

kb

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