Starke Zahlen für die Marktgemeinde

Bürgermeister Luis Oberer legt glänzenden Reuttener Abschluss vor

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Angesichts der vorgelegten Zahlen bleibt auch der „Opposition“ nichts anderes übrig, als dem Rechnungsabschluss zuzustimmen.

Reutte – „Alles eitel Wonne“, hieß es in der jüngsten Sitzung des Reuttener Gemeindeparlamentes in der vergangenen Woche.

Der Rechnungsabschluss für das Haushaltsjahr 2017, der auf der Tagesordnung stand, fiel nämlich durchaus positiv aus. Stolz präsentierte Bürgermeister Luis Oberer den Gemeinderäten die Jahresrechnung und sah darin die konsequente Weiterführung einer Konsolidierung des Gemeindehaushalts. 

Abgerechnet wurde mit einem Überschuss von einer Million Euro. Geschuldet sei dieses Ergebnis einer Budgetdisziplin über alle Kostenstellen. Vorzeitige Tilgungen hätten zu einem weiteren Abbau des Schuldenstandes geführt – die Gemeinde sei gut unterwegs. Auch von der „Oppositionsseite“ kam uneingeschränkte Zustimmung. Angesichts der vorgelegten Zahlen konnte keiner meckern. Ein Überschuss war ja auch kaum zu beanstanden. 

So fuhren bei der Abstimmung und auch bei der Entlastung des Bürgermeisters unter dem Vorsitz von Vize-Bürgermeister Dr. Michal Steskal wenig überraschend alle Hände in die Höhe. Einem „mehr“ als budgetiert bei den Einnahmen stand ein „weniger“ als vorgesehen auf der Ausgabenseite gegenüber. Daraus resultierte der mehr als angenehme Effekt dieses deutlichen Überschusses. Dank eines funktionierenden Kontrollsystems und der peniblen Arbeit von Raimund Schmid mit seinem Team bei den Einnahmen sei dies möglich geworden, richtete der Bürgermeister seinen Bediensteten den Dank aus. 

Auch über die Schuldenentwicklung konnte das Gemeindeoberhaupt erfreuliches berichten. Seit seinem Amtsantritt 2010 ging es immer „abwärts“. In diesem Fall gilt „abwärts“ allerdings als positiv zu vermerken. Lag der Schuldenstand seinerzeit bei über 13 Millionen Euro, so konnte er aktuell auf 8,9 Millionen gesenkt werden. Beim Verschuldungsgrad von beinahe 70 Prozent vor sieben Jahren liegt man nun bei knapp 40 Prozent. Das sei ein historischer Tiefststand. 

Dass trotz dieses Ergebnisses in Reutte im abgelaufenen Jahr einiges passiert sei, wollte er nicht unbeachtet wissen. Denn der Überschuss sei nicht durch Zurückhalten von Aufgaben zustande gekommen. Budgetgenauigkeit und vorausschauendes Handeln seien der Grund für die Entwicklung gewesen. In dieser Richtung gelte es nun weiter zu arbeiten.

niko

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