Neuer Besucherservice auf Ehrenberg

Die nächste Attraktion für die Burgenwelt

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Mit dem neuen "Ehrenberg Liner" können Besucher künftig das Hornwerk viel leichter als zuvor erreichen.
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Mit dem neuen "Ehrenberg Liner" können Besucher künftig das Hornwerk viel leichter als zuvor erreichen.
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Mit dem neuen "Ehrenberg Liner" können Besucher künftig das Hornwerk viel leichter als zuvor erreichen.
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Mit dem neuen "Ehrenberg Liner" können Besucher künftig das Hornwerk viel leichter als zuvor erreichen.
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Mit dem neuen "Ehrenberg Liner" können Besucher künftig das Hornwerk viel leichter als zuvor erreichen.

Reutte – Die Burgenwelt Ehrenberg oberhalb von Reutte ist um eine Attraktion reicher: mit dem „Ehrenberg Liner“ ist es nun möglich von der Haltestelle Besucherzentrum (949,6 Meter) hinauf bis zum Hornwerk (1055,3 Meter) zu fahren und damit fast mühelos hinüber zur Rekordhängebrücke „highline 179“ zu gelangen.

Kurz vor der Erstfahrt zeigte sich der Unternehmer Franz Dengg als Investor sehr zufrieden über die Anlage und meldete „alles auf Schiene“. Nach seiner Ansicht passt der „Ehrenberg Liner“ in das Burgenensemble, da er sich mit seiner Bauweise optimal in die Landschaft integriert. Für Armin Walch als Geschäftsführer der Burgenwelt und Architekt ist die Anlage ein weiterer Baustein – auch für nächste Generationen bildet sie eine weitere wirtschaftliche Grundlage zur Erhaltung des Ensembles. Er dankte Investor Dengg für die Umsetzung des bereits vor zehn Jahren angedachten Projekts zusammen – mit der Hängebrücke. Ebenfalls zollte er den Bauleuten seinen Respekt, die die Anlage in nur acht Monaten Bauzeit fertig gestellt hatten. 

Weiterer Mosaikstein

Für Reuttes Bürgermeister Alois Oberer war die Inbetriebnahme des „Ehrenberg Liner“ ein erfreulicher Tag. Er bezeichnete ihn und die offizielle Inbetriebnahme als weiteren Mosaikstein im Burgenensemble. Zwar sei die Genehmigung wegen verschiedener Auflagen nicht ganz einfach gewesen, „aber heute stehen wir vor einem gelungenen Werk“. Auch er dankte Dengg für seinen finanziellen Einstieg – immerhin handelt es sich um einen siebenstelligen Eurobereich der investiert wurde.

 Laut Auskunft des verantwortlichen Ingenieurs Stefan Huter wurden in der Anlage rund 100 Tonnen Stahl verbaut. Da eine Stromversorgung über Masten zu teuer gewesen wäre, wurde die Stromleitung ebenso wie die Wasserversorgung direkt an der Schiene entlang geführt. 

Platz für 50 Passagiere

Die barrierefreie Anlage mit ihrer 50-Personen-Kabine überwindet einen Höhenunterschied von 110 Metern, die schräge Lage der Trasse beträgt 267,1 Meter und die Kabine fährt bei zwei Metern pro Sekunde insgesamt in zweieinhalb Minuten nach oben. Die Gleisanlage lagert auf 23 Betonfundamenten mit je zwei Stahlsäulen (Höhe zwischen einem und neun Metern).

ed

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