Wandern mit Vier-Täler-Blick

Tourismusverband legt neuen Rundwanderweg am Hahnenkamm an

Wanderer laufen durch Wiese
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Einen neuen Rundwanderweg legt der Tourismusverband Naturparkregion Reutte in Zusammenarbeit mit den Gemeinden am Hahnenkamm an.

Reutte – Das Wanderwegenetz in der Naturparkregion Reutte wird erweitert. Bald soll es einen neuen Rundwanderweg am Hahnenkamm geben.

„Wir wollen das Naturerlebnis hier hochhalten damit unsere Gäste die Möglichkeit haben die Bergwelt so naturnah wie möglich auf gepflegten und teils barrierearmen Wegen zu erwandern und im Genusssinne zu erleben“, stellt Eberhard Jehle, kaufmännischer Leiter der Bergwelt Hahnenkamm, klar. Der neue Rundwanderweg Hahnenkamm führt von der alten Bergstation zum „Tälerblick4 PUR!“ beim Sender, wo sich die Aussicht in die vier Regionen des Außerferns eröffnet. Der Panoramablick reicht hier vom Haldensee über den Lech bis zur Zugspitze, auf den Talkessel von Reutte und bis weit ins Alpenvorland. Über den Grat und hinunter zur Jochhalde führt der neue Rundwanderweg weiter, wo er schließlich in den barrierefreien Wanderweg auf der Dammkrone des geplanten Speicherteichs münden soll.

Barrierefreier Ausbau

Der Alpenrosenweg, der von der Höfener Alm bis zur Lechaschauer Alm führt, ist laut Tourismusverband Naturparkregion Reutte sanierungsbedürftig. Vor allem außergewöhnliche Wetterereignisse, Oberflächenwasser sowie die kontinuierliche Abnutzung der Wege machen demnach eine Generalsanierung alle zehn bis 15 Jahre unumgänglich. Dabei soll der ein Meter breite, fast eben verlaufende Weg zumindest kinderwagentauglich ausgebaut werden. Die Gemeinden Lechaschau, Wängle und Weißenbach treten hier als zusätzliche Projektpartner auf. Für barrierefreie Erholungseinrichtungen bietet das Land Tirol besondere Unterstützung in Form von Förderungen an, weiß Andreas Schreieck als Vertreter vom Landschaftsdienst Tirol. „Wenn es sich hier machen lässt, werden wir es realisieren“, so Schreieck.

Es sei es eine besondere Herausforderung Wanderwege so zu gestalten, dass sie längere Zeit in gutem Zustand bleiben, weiß der Tourismusverband. Verwendet wird demnach Bergschotter, der nach den händischen Vorarbeiten mittels Helikopter aufgetragen und unmittelbar verdichtet wird, um vor rascher Abwaschung geschützt zu sein. In den vergangenen Jahren wurde dabei in der Naturparkregion Reutte viel Wissen aufgebaut.

„Projekte wie diese wären aber ohne die Unterstützung vom Land nicht möglich. Andreas Schreieck vom Landschaftsdienst Tirol steht uns hier ganz im Sinne der Initiative ,Bergwelt Tirol miteinander erleben‘ des Landes Tirol mit viel Expertise zu den Themen barrierefreies Wandern, konfliktfreies Miteinander und Besucherlenkung Mountainbike/Wandern zur Seite“, erklärt Ronald Petrini, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Naturparkregion Reutte. „Darüber hinaus unterstützt er uns bei der Förderstrategie und Förderabwicklung.“

Das gesamte Projekt beläuft sich auf 81.000 Euro

Die Summe für das gesamte Projekt beläuft sich insgesamt auf 81.000 Euro. Getragen wird die Summe durch eine Projektförderung des Landschaftsdienstes des Landes Tirol, die Bergwelt Hahnenkamm, den TVB Naturparkregion Reutte und die Gemeinden Weißenbach, Höfen, Wängle und Lechaschau.

„Die Erweiterung des Wanderangebotes und die Erhaltung der bestehenden Infrastruktur am Hahnenkamm kommt Einheimischen und Gästen gleichermaßen zu Gute, was dem Tourismusverband auch ein großes Anliegen ist“, erklärt Armin Walch, Aufsichtsratsvorsitzender des TVB Naturparkregion Reutte. Das Außendienst-Team des TVB führt regelmäßig Instandhaltungsarbeiten an den Wanderwegen durch und kümmert sich darüber hinaus um rund 2.500 Infrastrukturpunkte in den elf Gemeinden des Verbandsgebiets.

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