Rodeln für Fortgeschrittene

Die Einladung der Kappelar Schalengger zum Rennen mit den Hörnerschlitten am Faschingssamstag ist bereits gute Tradition. In Pfronten Kappel am Kreuzlehang wird eines der größten und ältesten Schalenggerennen gestartet. Die Besucher kommen stets in Scharen, um sich die Mischung aus Gaudi, Nervenkitzel und närrischem Treiben, das seine Ursprünge aus einem schweren bäuerlichen Alltag ableitet, zu erleben. Moderiert hat die Gaudi Reinhard Gschwend, der mit launigen Sprüchen die Besucher unterhielt.

Die Teams „Hallo-Kappelar“ Sandra Lerchenmüller und Teresa Maier (1:03,33 Minuten), „Buacher's Föhla“, Raphaela Wöhrle und Petra Erhart und die „Kappalar Föhla“ Marcella Sauer und Clara Geiger hatten die Nase vorne und belegten den ersten, zweiten und dritten Platz bei den Damen. Bei den Herren kamen die „Blitzhoanar Weitnau“, Manfred Geist und Florian Rietzler (47,97 Sekunden) auf den ersten Rang vor ihren Vereinskollegen Stefan Helchenberg und Florian Mayer. Auf dem dritten Platz landeten die „Hornados Sulzberg“, Klaus Frenzel und Günter Geisenhofer. „Das war eine sehr gut präparierte, schnelle Strecke“ war sich das „himmlische Team“ Andreas Waßmer und Bernd Leumann in ökumenischer Übereinstimmung sicher. Bürgermeister Beppo Zeislmeier und sein Vize Philipp Trenkle, die Schirmherren der Veranstaltung, die als Erste starteten, kamen mit zweimaligem „Zwischenstopp“ der Zeit von 1:28,13 Minuten ins Ziel. Der Spaß stand an erster Stelle und schließlich hieß es für alle Teilnehmer: Dabei sein ist alles, auch wenn einige nur mit einem Teil ihrer Schalengge zu Fuß durchs Ziel kamen. Fast 170 Anmeldungen Für Hanne Allgayer, die seit 12 Jahren das Rennen organisert, war es „ein Traumtag. Ein Superschnee, Sonne am Himmel, gut gelaunte Schalengger und wieder sehr viele Zuschauer“. Am meisten freute sie sich über die hohe Starterzahl: „fast 170 Anmeldungen habe ich gehabt und wir haben zwei Teams, die machen von Anfang an mit, der Franz Forster mit Richard Bihler und der Hans Möst mit Herbert Funke.“ Seine Späßle mit dem Publikum trieb Moderator und DJ Reinhard Gschwend, der in den kurzen Pausen mit lockeren Sprüchen unterhielt. Nach guten drei Stunden nahmen die Sieger ihre Pokale entgegennehmen und danach ging es ab ins große Zelt zum Feiern.

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