Landwirtschaftsministerin Kaniber zieht bei der Pfrontener Viehscheid positive Bilanz des Alpsommers

Tausende kommen zur Pfrontener Viehscheid

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Publikumsmagnet: Die Pfrontener Viehscheid lockt wieder tausende Zuschauer. Auch Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber ist zu Gast auf der Viehscheid.
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Publikumsmagnet: Die Pfrontener Viehscheid lockt wieder tausende Zuschauer. Auch Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber ist zu Gast auf der Viehscheid.

Pfronten – Vor den Augen von rund 10.000 Zuschauern haben die Pfrontener Rechtler am Samstagmorgen um die 400 Stück Vieh ins Tal getrieben.

Allerdings kam nur von einer der acht Alpen auch ein festlich geschmücktes Kranzrind zurück. Denn sieben Tiere waren im Laufe des Sommers tödlich verunglückt. 

Die Pfrontener Viehscheid ist Jahr für Jahr ein Magnet für Einheimische und Touristen. Schon früh morgens ist das ganze Dorf auf den Beinen, um dabei zu sein, wenn das Vieh mit lautem Scheppern der Kuhglocken von den Alpen zurück ins Tal kommt und von den Hirten und Treibern durchs Dorf auf das Gelände am Festzelt getrieben wird. Rund 400 Tiere waren es am Samstag, der Rest der insgesamt etwa 1000 Tiere auf den Pfrontener Alpen sollen in den kommenden Wochen folgen. 

Abgesehen von den sieben tödlich verunglückten Rinder waren die Pfrontener Rechtler trotz der Hitze mit dem Alpsommer grundsätzlich zufrieden. Auch die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) zog bei ihrer Ansprache im großen Festzelt eine überwiegend positive Bilanz des Alpsommers. „Unter dem Strich ist die Saison trotz der Trockenheit gut verlaufen“, sagte Kaniber. Zwar hätten die Bergbauern auf manchen Almen und Alpen Wasser für das Vieh heranfahren oder es vorzeitig ins Tal abtreiben müssen. Den größten Teil des Sommers über seien die Bedingungen aber sehr gut gewesen. Zudem habe es auch keine gravierenden Unfälle gegeben. „Nach ihrer Sommerfrische sind die Tiere in guter gesundheitlicher Verfassung“, so die Landwirtschaftsministerin.

Auf den insgesamt knapp 700 Alpen im gesamten Allgäu haben rund 30.000 Rinder, 500 Schafe und Ziegen sowie 300 Pferde den Sommer verbracht. Von den insgesamt 1400 Almen und Alpen wurde in den vergangenen vier Jahrzehnten keine einzige aufgegeben, sagte sie. Für die Münchner Ministerin ist das ein Beleg dafür, dass der Freistaat Bayern bei seiner Förderung durch Programme wie dem Bergbauern-, dem Kulturlandschafts- oder auch dem Vertragsnaturschutzprogramm die richtigen Impulse setze. Kaniber will dies auch in Zukunft sicherstellen: „Wir brauchen aktive Bergbauern. Denn sie schaffen mit ihrer harten Arbeit unter oft schwierigen Bedingungen die Basis für einen vitalen Alpenraum: eine lebendige, attraktive und nachhaltig bewirtschaftete Kulturlandschaft.“ 

Kein Platz für den Wolf

Zum Thema Wolf, das zuletzt, wie mehrfach berichtet, für einige Aufregung unter den Rechtlern und Älplern im Ober- und Ostallgäu gesorgt hatte, sagte die junge Ministerin: „Ist der Wolf zu nah an den Alpen, zu nah an den Menschen und Tieren, und kommt es zu Übergriffen, bin ich für eine Entnahme.“ Bereits am Freitagabend fand ein Festzug durch den Ort statt, ehe ein bunter Veranstaltungsabend im Festzelt auf dem Programm stand. Auch am Samstagabend ging es im Festzelt ausgelassen zu, wo die Band „Herz-Ass“ dem feiernden Publikum einheizte. 

Mit der großen Viehscheid vom Samstag sind die Pfrontener „Viehscheid-Däg“ aber noch nicht zu Ende. Die Veranstaltungsreihe geht noch bis kommenden Samstag, 15. September. An diesem Tag findet auch der deutlich kleinere Alpabtrieb in Pfronten-Röfleuten statt.

kb

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