Gemeinde Pfronten zeichnet ihre erfolgreichsten Stromsparer aus

Preise für die besten Sparer

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Zum Gruppenbild formieren sich die stolzen Preisträger um Pfrontens Erste Bürgermeisterin Michaela Waldmann (2.v.r.) und EWR-Vorstand Dr. Christoph Hilz (rechts).

Reutte/Pfronten – Um Stromsparen und Energieeffizienz bemüht sich die Gemeinde Pfronten mit ihrem Energieteam schon seit längerem.

So wurde ein so genanntes Stromsparjahr 2015/2016 unter dem Motto „Wer mitmacht, hat schon gewonnen, denn Energiesparen schont nicht nur den Geldbeutel, sondern es leistet auch einen wertvollen Beitrag zu regionalen Klimaschutz“ ausgerufen. 

Vergangene Woche nun wurden die Preisträger gekürt. Das Stromsparjahr diente der Erzielung einer maximalen Stromersparnis durch die Anschaffung energieeffizienterer Geräte und der Optimierung des persönlichen Verhaltens. Die Kriterien dazu: die größte Einsparung im Abrechungsjahr und ein besonders niedriger Stromverbauch bezogen auf die jeweilige Haushaltsgröße. 

Ganz banale Verhaltensweisen im normalen Alltag wie „Stand-by“ bei elektrischen Geräten ausschalten, Wachmaschinen nur einschalten wenn sie voll sind und den Kühlschrank nur möglichst kurz öffnen, führen bereits oftmals zu beachtlichen Erfolgen. Weitere wichtige Punkt waren: die Umstellung auf LED-Beleuchtung, das Achten beim Kauf neuer Haushaltsgeräte auf die Energieeffizienzklasse oder der Tausch einer alten Heizungsumwälzpumpe. 

Auch die Errichtung einer Photovoltaikanlage gehörte dazu. Es wurden in der vergangenen Woche insgesamt 13 Preisträger gekürt und mit Gutscheinen belohnt. Führend dabei war Veronika Rist-Grundner. Für ihre Photovoltaik-Anlage erhielt sie einen Gutschein in Höhe von 300 Euro. Platz zwei und ein Gutschein über 200 Euro ging an Stephan Rottenburger. Für den Austausch von Energiesparlampen landete die Familie Baumgartner auf dem dritten Rang, was einen Gutschein über 100 Euro bedeutete. 

Pfrontens Bürgermeisterin Michaela Waldmann hatte sich zur Preisverteilung etwas Besonderes einfallen lassen: Die Gewinner wurden zu einem Lokalaugenschein direkt beim Erzeuger eingeladen. Der Vorstand des Elektrizitätswerkes Reutte (EWR), Dr. Christoph Hilz, begrüßte die Besucher aus dem benachbarten Ostallgäuer Versorgungsraum stilecht mit einem „Turbinenwasser“ in der Zentrale des Energieversorgers unterhalb der Stuibenfälle. Er informierte ausführlich über Produktion und Verteilung des Energieträgers Strom aus Wasserkraft und stellte sich dann den zahlreichen Fragen der interessierten Gäste. 

Bei der Preisverteilung mit anschließendem Imbiss bemerkte die Gemeindechefin von Pfronten: „Damit soll nicht alles vorbei sein, es soll in dieser Richtung weitergehen. Heute haben wir auf jeden Fall einen starken Impuls gesetzt.“ Den zuverlässigen Bereitstellern von sauberer Energie aus Wasserkraft in Reutte bestätigte Waldmann eine wirklich gute Zusammenarbeit.

niko

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