Gut ins neue Jahr gerutscht

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Reena Winters und ihre Band heizten den über tausend Rutschpartygästen mit Rock- und Reggae-Rhythmen auf der Bühne am Kaiser-Maximilian-Platz ein.

Füssen – Bis zu 1000 Besucher zählte der Veranstalter der „Rutschparty“ am 30. Dezember am Kaiser-Maximilian-Platz in Füssen. Am Silvesterabend feierten hier und im von der Polizei abgesperrten Altstadtbereich zwischen den großen Hotels dann noch mehr Menschen aus nah und fern als am Abend zuvor.

Tourismusdirektor Stefan Fredlmeier und sein Organisationsteam hatten unterstützt vom Bauhof der Stadt Füssen für den passenden Rahmen zum Start ins Jahr 2014 gesorgt. DJ Wolfgang Flassig aus dem Isartal und direkt danach die aus Innsbruck angereiste „B. Streetband“ mit der stimmgewaltigen Reena Winters unterhielten das Publikum, das zur Bühne strömte, die direkt vor der Tourismus-Information aufgebaut war. Es blieb dennoch Platz zum Tanzen, weil die meisten Leute aus nah und fern eher eine Stehparty nahe den Getränkebuden feiern wollten als sich rhythmisch bei Rock und Reggae aufzuwärmen. Schon am Abend vor Silvester war es der Mannschaft von Füssen Tourismus und Marketing (FTM) mit Katja Kalbantner gelungen, den Gästen der Party ein Forum zum fröhlichen Feiern zu bieten. Sabina Riegger aus dem Organisationsteam war hocherfreut, dass der Anteil der Füssener am Abend des 30. Dezembers „bei gut 90 Prozent gelegen hatte“.

Auch in der folgenden Silvesternacht war der Max-Platz wieder die Anlaufstelle für die Einheimischen aller Altersgruppen. Es feierten Pärchen und Cliquen schon ab 20 Uhr mit dem DJ, der mit seinen Oldies für eine prächtige Stimmung sorgte, die dann durch die Innsbrucker Band mit Sängerin Reena Winters weiter angeheizt werden sollte. Wie immer an Silvester auf öffentlichen Plätzen haben sich kurz vor Mitternacht Leute aus der wachsenden Menge in den Privatbereich zurückgezogen. Nicht nur der Füssenerin Lehrerin Dagmar Fackler gefällt jedes Jahr, dass es „unverbindlich zugeht. Ich kann zur Rutschparty am Max-Platz kommen, wann ich will und wieder heimgehen, wann es mir passt.“ Dem 18-jährigen Felix Dobmeier aus Füssen und seinen vier Freunden ging es darum, hier bei der Rutschparty reinschnuppern und „mit Geduld abwarten, ob es uns gefällt“. Die Veranstaltung wirkte zudem auf viele Touristen wie ein Magnet. Unter den hier spontan mitfeiernden Gästen waren zwei Pärchen aus Holland und Berlin. Die Vier nehmen sich, wie sie erzählten, im neuen Jahr die Zeit, sich Füssen näher anzuschauen.

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