Zerstörerischer Großbrand

Verheerend ist der Schaden, den die Flammen in der Nacht auf Sonntag in einem Sägewerk in Roßhaupten anrichteten. Foto: Bringezu/Pöppel/new-facts.eu

Roßhaupten – Ein flammendes Inferno hat sich am Samstag in Roßhaupten abgespielt: Gegen 20.40 Uhr brach ein Feuer in einem Sägewerk aus und wuchs zu einem Großbrand heran. Drei Hallen und ein Silo brannten ab. Verletzt wurde niemand. Den Schaden beziffert die Polizei auf rund zehn Millionen Euro.

Es dauerte bis 1.30 Uhr in der Nacht, bis die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle bekam. Sie verhinderte, dass auch das eigentliche Sägewerk Opfer der Flammen wurde, auch eine Halle konnten die Floriansjünger retten. Drei Hallen sowie ein Silo brannten jedoch ab. Als der Brand ausbrach, befanden sich laut Polizei keine Mitarbeiter im Sägewerk. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, auch Feuerwehrleute kamen nicht zu Schaden. Insgesamt waren 200 Floriansjünger im Einsatz. 

Auch nachdem am Sonntag der eigentliche Brand gelöscht war, hatten die Brandbekämpfer alle Hände voll zu tun. Denn nicht nur Glutnester waren zu bekämpfen, sondern regelrechte Feuer keimten immer wieder auf. Tonnenweise Holz war auf dem rund 400 Mal 200 Meter umfassenden Gelände der Firma, die unter anderem Holzbriketts für Öfen herstellt, gelagert. 

Sogar noch den ganzen Montag über blieb die Staatsstraße zwischen Roßhaupten und Lechbruck, an dem das Sägewerk liegt, gesperrt, wie Polizeisprecher Robert Graf informierte. Zur Brandursache gibt es noch keine Erkenntnisse, da die Brandermittler das Gelände bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe am Montagnachmittag noch nicht betreten konnten. Erst am Dienstag inspizierte ein Experte des Landeskriminalamts das Areal. ps

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