Auschreibung ohne Ergebnisse

Verschoben, nicht aufgehoben

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An der Theresienbrücke nagt unübersehbar der Zahn der Zeit. Weil die Ausschreibung der Sanierungsarbeiten aber nicht das gewünschte Ergebnis brachte, wird das Vorhaben nun auf das kommende Jahr verschoben.

Füssen – Die eigentlich für dieses Frühjahr geplante Sanierung der Theresienbrücke in der Altstadt wird auf das kommende Jahr verschoben. Das gab Hauptamtsleiter Peter Hartl am Dienstagabend im Stadtrat bekannt.

an, dass sich auf die Ausschreibung der Bauarbeiten lediglich zwei Firmen beworben haben. Das günstigste der abgegebenen Angebote habe dabei immer noch um 40 Prozent über den veranschlagten Kosten. Daher habe die Verwaltung entschieden, die Arbeiten auf das kommende Jahr zu verschieben. 

Eineinhalb Jahre nach dem Grundsatzbeschluss zur Sanierung der Brücke sollten eigentlich bereits im April die Arbeiten beginnen (der Kreisbote berichte mehrfach). Bei der jüngsten Hauptuntersuchung im Jahr 2016 hatte die Brücke so schlecht abgeschnitten, dass dem Stadtrat keine andere Wahl geblieben war, als einer umfangreichen Reparatur zuzustimmen. 

Vor allem das jahrelange Einsickern von Streusalz und Wasser in das Bauwerk durch undichte Übergangskonstruktionen und Betonabplatzungen am Überbau haben zu einer Verschlechterung von Tragwerk und Sicherungseinrichtungen geführt.

mm

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