Zahlreiche Baumaßnahmen in diesem Jahr

Bau- und Sanierungsarbeiten kosten die Stadt Füssen heuer viel Geld

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Für die Sanierung des Mitterseebades hat die Stadtverwaltung für dieses und nächstes Jahr insgesamt 300.000 Euro eingeplant.

Füssen – Neben dem Haushaltsentwurf für dieses Jahr stellte Kämmerer Tobias Rösler am Dienstagabend im Finanzausschuss des Stadtrates auch das Investitionsprogramm bis 2021 vor.

Demnach will die Stadt allein 2018 fast 7,8 Millionen Euro investieren. Neben einer Rückzahlung von 2,6 Millionen Euro an die Bau- und Land- und Entwicklungsgesellschaft Bayern GmbH (BLE) sind die verschiedenen Bau- und Sanierungsmaßnahmen mit fast zwei Millionen Euro der größte Ausgabenposten in diesem Jahr. 

Größter Einzelposten darunter wiederum ist mit fast 1,4 Millionen Euro der erste Bauabschnitt des Baugebiets W20 südlich der B310. Hier soll, wie am Mittwoch bereits im Kreisbote berichtet, noch heuer als erster Schritt mit dem Bau der Steinbrecherstraße begonnen werden, die künftig im Füssener Westen die Hiebeler- mit der Schäfflerstraße verbinden soll. 

Mit insgesamt 880.000 Euro schlägt der Kauf der Grundstücke im neuen Baugebiet im nördlichen Weidach zu Buche. Weitere 500.000 Euro sind für den Bau des Fun- und Skateparks im Weidach eingeplant. Allerdings, so Kämmerer Rösler, werde sich diese Summe mehr als halbieren, da mit Fördermitteln und Spenden in Gesamthöhe von 280.000 Euro zu rechnen sei. 

Viel Geld für Stadtentwicklung

Auch wenn nach Auskunft der Bauverwaltung nach wie vor nicht ganz klar ist, ob der Umbau des ehemaligen Gemeindehauses in Weißensee tatsächlich planmäßig im Frühjahr vorgenommen werden kann, hat Kämmerer Rösler für dieses Jahr 280.000 Euro für das Projekt vorgesehen. Weitere 165.000 Euro sind dagegen für die planerische Weiterentwicklung der Stadt im diesjährigen Investitionsplan eingestellt. 

Dazu gehören die Kosten für das ISEK (einen ausführlichen Bericht dazu lesen Sie in der kommenden Mittwoch-Ausgabe des Kreisbote) in Höhe von 120.000 Euro, 25.000 Euro für ein Einzelhandeslgutachten, 10.000 Euro für die Projektsteuerung durch LARS Consult, sowie jeweils 5000 Euro für ein Parkraum- und ein Radwegkonzept. 

Für die Sanierung des Mitterseebades sind heuer 150.000 Euro eingeplant. Doch auch der Unterhalt der städtischen Gebäude kostet die Stadt heuer viel Geld. So sind allein für laut Bürgermeister Paul Iacob (SPD) dringend notwendige Brandschutzmaßnahmen im Rathaus 130.000 Euro eingeplant. 

Weitere 126.000 Euro sind für Fassadensanierung und Baunebenkosten am Alten Landratsamt in der Augsburger Straße nötig. 95.000 Euro sind für die Dachsanierung am Bauhof in der Kemptener Straße eingestellt (der Kreisbote berichtete). Die Fassaden und Fenster der Tourist Info am Kaiser-Max-Platz sollen hingegen in diesem Jahr für 65.000 Euro saniert werden.

Dazu kommen noch weitere 60.000 Euro für die Sanierung der Freybergvilla. Weil die Stadt auch für die Ausstattung der Feuerwehren und des Bauhofs zuständig ist, sind für dieses Jahr 338.000 Euro für ein neues Löschfahrzeug für die Hopfener Feuerwehr eingestellt. Weitere 32.000 Euro sind für ein neues Streu-Fahrzeug für den Bauhof vorgesehen.

mm

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