Schäden im Damm verzögern Aufstau

Weiter kein Wasser im Forggensee

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Der Forggensee wird auch in den kommenden Wochen kaum Wasser tragen.

Füssen – Der Aufstau des Forggensees verzögert sich weiterhin. Das gab jetzt die Uniper Kraftwerke Gmbh bekannt. Der Zustand des Damms lasse aktuell noch keinen (Teil-) Aufstau zu, so das Unternehmen. Wann mit dem Teilaufstau begonnen werden kann, soll sich in den kommenden Wochen entscheiden. 

Grund für die Entscheidung waren die Auswertungen der Bohrungen zur Erkundung des Bauuntergrunds, die seit Anfang April laufen, sowie die Informationen, die das Unternehmen bei den Zement-Injektionen in den Damm gewonnen hat und die Auswertung der Messinstrumente im Damm. 

Die Analyse habe bestätigt, dass der Damm vor allem auf der rechten Dammseite geschwächt sei. Er weist nach Angaben von Uniper bereichsweise aber andere Schäden auf, als angenommen. Deswegen seien dort zusätzliche Zement-Injektionen zur Stabilisierung notwendig. 

Diese nehmen jedoch weitere Zeit in Anspruch. Die zusätzlichen Arbeiten werden laut Unternehmen derzeit schon mit Hochdruck ausgeführt. Wann der See teilweise aufgestaut werden kann, soll sich in den kommenden Wochen entscheiden. Das hänge jedoch vom Baufortschritt ab. 

Die Entscheidung zum Vollstau hänge dann von den weiteren Analysen des Bauuntergrunds und dem Fortschritt sowie den Erfolg der zusätzlichen Stabilisierungsmaßnahmen ab. 

Die aktuelle Entscheidung haben die Projektverantwortlichen laut Uniper auf Grundlage von Expertenempfehlungen und in Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt Kmepten als amtlichen Sachverständigen getroffen. 

Ohne ausreichende Stabilität sei die Sicherheit des Damms nicht gewährleistet und ein Aufstau nicht möglich, so Uniper. Jede Entscheidung über einen Aufstau unterliege einzig Sicherheitsüberlegungen.

kk

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