Gemeinde Pfronten muss lose Felsbrocken sichern

Schatzsucher graben illegal auf dem Falkenstein nach "Nazischatz"

+
Symbolfoto: Bildagentur PantherMedia / Tinieder

Pfronten - Illegal am Falkenstein gebaggert haben Unbekannte zwischen Montag und Dienstag wohl nach einem verborgenen "Nazischatz". Diese rückten laut Polizei mit einem größeren Bagger an und gruben im unwegsamen Gelände in einen Steilhang hinein. 

Dabei verbreiterten sie illegal auch einen alten Weg und beschädigten Felswände. Den Spuren nach geriet der Bagger bei diesen Arbeiten jedoch in eine gefährliche Neigung und drohte abzustürzen.

Daraufhin brachen die Täter ihr illegales Vorhaben ab und verschwanden. Die Gemeinde Pfronten wurde nach Angaben der Polizei mit der Absicherung von losen Felsbrocken beauftragt. Diese drohten einen Abhang hinunter auf einen Fahrweg zu rutschen. 

Die Polizei vermutet, dass es sich bei den Unbekannten um „illegale Schatzsucher“ handelt, die alle paar Jahre auftauchen, um auf dem Falkenstein nach einen verborgenen „Nazischatz“ zu suchen. 

Wegen den verursachten Sach- und Umweltschäden und dem Verstoß nach dem Naturschutz- und Baurecht hat die Polizeistation Pfronten weitere Ermittlungen eingeleitet. Hinweise zu den Tätern nimmt sie unter der Telefonnummer 08363/90 00.

kb

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Razzia in Füssener Aslylbewerberheim - Nigerianer festgenommen
Razzia in Füssener Aslylbewerberheim - Nigerianer festgenommen
Füssener Tunnel werden ab Montag gewartet
Füssener Tunnel werden ab Montag gewartet
E-Ticket lässt auf sich warten - Homepage wirbt mit Reservierung zu hoher Gebühr
E-Ticket lässt auf sich warten - Homepage wirbt mit Reservierung zu hoher Gebühr
Mobilfunk-Sendemast am Füssener Galgenbichl soll Ende Juli Betrieb aufnehmen
Mobilfunk-Sendemast am Füssener Galgenbichl soll Ende Juli Betrieb aufnehmen

Kommentare