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Vietnamesische Köche gehen bei Anblick der Polizei stiften

Schwarzarbeit in Füssener Asia-Restaurant durch illegale Migranten?

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Insgesamt vier Ermittlungsverfahren wird die Schleierfandung gegen die beteiligten Vietnamesen einleiten.

Füssen - Eher zufällig stießen Beamte der Schleierfahndung Pfronten am Donnerstag auf illegale Migranten aus Vietnam. Zwei von ihnen versuchten daraufhin aus der Küche eines Füssener Asia-Restaurants vor der Polizei zu fliehen.

Eigentlich hatten die Beamten in dem Restaurant lediglich nach einem Dolmetscher gesucht, um einen 16-jährigen Vietnamesen verhören zu können, der illegal ohne Pass und Erlaubnis nach Deutschland eingereist war, teilte die Pressestelle der Polizei heute mit. Auf den Jungen waren die Schleierfahnder in einem Fernreisebus gestoßen, der von Frankfurt nach Verona unterwegs war.

Kaum hatten sich die Beamten in dem Lokal ausgewiesen, versuchten zwei Asiaten aus der Küche zu flüchten. Wie sich herausstellte, waren die Beamten zufällig auf zwei 19 bzw. 29 Jahre alte Vietnamesen gestoßen, die verdächtigt werden, ohne Genehmigung gearbeitet zu haben. 

Der 29-Jährige war nach bisherigen Erkenntnissen 2016 nach Polen eingewandert und anschließend mit seinem polnischen Aufenthaltstitel nach Deutschland gereist. 

Der 19-Jährige sei vor Wochen ohne Papiere illegal nach Deutschland gekommen, um Geld zu verdienen. Schwarzarbeit liege nicht vor, meinte der Gastronom: Einer der Vietnamesen habe nur kurz ausgeholfen, den anderen kenne er gar nicht, der sei nur zum Essen da gewesen. 

Gegen die drei Vietnamesen wird wegen illegaler Einreise bzw. illegalen Aufenthalts ermittelt, gegen den Besitzer der Gaststätte wegen Beschäftigung Nichtdeutscher ohne Arbeitserlaubnis. Die Polizeibeamten brachten den Minderjährigen in einer Jugendeinrichtung unter, die vermeintlichen Schwarzarbeiter schickten sie an eine Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge. 

kb

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