Bayerns Besuchermagnet

Fast 1,5 Millionen Gäste schauten sich 2017 Schloss Neuschwanstein an

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Mit 1,5 Millionen Besuchern war Schloss Neuschwanstein in Hohenschwangau 2017 der Besuchermagnet unter Bayerns Schlössern.

Bayern/Schwangau – Mehr als fünf Millionen Gäste haben 2017 die Schlösser, Burgen und Residenzen der Bayerischen Schlösserverwaltung besucht.

Spitzenreiter war dabei das Schloss Neuschwanstein in Hohenschwangau, das mit fast 1,5 Millionen Besuchern ein Plus von 3,1 Prozent verzeichnete, wie das für die Schlösserverwaltung zuständige Bayerische Finanzministerium jetzt bekannt gab. 

Der Besuchermagnet unter Bayerns Schlössern war laut des Heimatministeriums Schloss Neuschwanstein mit fast 1,5 Millionen Besuchern. Damit das Königsschloss auch weiterhin dem Besucheransturm standhalten kann, wird derzeit kräftig restauriert. Bei der ersten umfassenden Sanierung seit Erbauung des Schlosses werden die Prunkräume für rund 20,2 Millionen Euro und der Torbau für etwa 1,4 Millionen Euro aufwändig saniert. 

Zahlreiche Besucher kamen aber auch in die anderen Schlösser des Märchenkönigs Ludwig II. –Schloss Linderhof (412.810) und Schloss Herrenchiemsee (376.160). Große Besuchermagnete waren nach Angaben des Finanzministeriums die Residenz München (422.047), die Residenz Würzburg (344.215), Schloss Nymphenburg (313.248), die Kaiserburg Nürnberg (177.328), die Walhalla in Donaustauf (146.092) oder die Befreiungshalle in Kelheim (102.622). 

Einen Besucheransturm erlebte auch die Cadolzburg im Landkreis Fürth seit der Eröffnung des ersten Burgerlebnismuseum Deutschlands im Sommer. Mehr als 50.000 Besucher besichtigten das Mitmach-Museum. „Mehr als fünf Millionen Gäste besuchten 2017 unsere staatlichen Schlösser, Burgen und Residenzen. Die Besucherzahlen stiegen um 1,7 Prozent an”, sagten Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder und Staatssekretär Albert Füracker zu der Besucherbilanz der Bayerischen Schlösserverwaltung. „Unsere bayerischen Kulturgüter in allen Landesteilen sind lebendiges kulturelles Erbe und Zugpferd des Tourismus. Sie bringen Wirtschaftskraft und unterstreichen den Charakter Bayerns als traditionsbewusster Kulturstaat“, betonte Söder. 

Schlösserverwaltung feiert Jubiläum

In diesem Jahr stehen unter anderem die Wiedereröffnung des UNESCO-Welterbes Markgräfliches Opernhaus Bayreuth, nach etwa 6-jähriger Restaurierung, und des Königsbaus der Residenz München als neuer Museumstrakt als Höhepunkte an. 2018 begeht die Bayerische Schlösserverwaltung außerdem ihr 100-jähriges Jubiläum. Das feiert sie mit einigen Veranstaltungstagen. „Wir arbeiten ständig daran, Bayerns Erbe zu bewahren und noch attraktiver zu machen“, betonte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder. 

Als Beispiele für große Baumaßnahmen nannte der Minister die Sanierung der Venusgrotte in Linderhof und die Generalsanierung der Festung Marienberg. Derzeit beläuft sich das laufende und geplante Bauvolumen nach Angaben des Staatsministerium auf mehr als 385 Millionen Euro.

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