Der Neubau ist fertig

Finaler Ritterschlag

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Mit zahlreichen Gästen und viel Prominenz feiert Endress + Hauser in Nesselwang die symbolische Schlüsselübergabe für das neue Firmengebäude.
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Mit zahlreichen Gästen und viel Prominenz feiert Endress + Hauser in Nesselwang die symbolische Schlüsselübergabe für das neue Firmengebäude.
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Mit zahlreichen Gästen und viel Prominenz feiert Endress + Hauser in Nesselwang die symbolische Schlüsselübergabe für das neue Firmengebäude.
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Mit zahlreichen Gästen und viel Prominenz feiert Endress + Hauser in Nesselwang die symbolische Schlüsselübergabe für das neue Firmengebäude.
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Architekt Peter Dobler (v.l.) übergibt den symbolischen Schlüssel für den Neubau an Harald Hertweck (Mitte) und Rainer Kühnel von der Geschäftsleitung.
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Mit zahlreichen Gästen und viel Prominenz feiert Endress + Hauser in Nesselwang die symbolische Schlüsselübergabe für das neue Firmengebäude.

Nesselwang – „Heute ist ein wichtiger und ereignisreicher Tag für uns“, freute sich am Freitag Rainer Kühnel, Mitglied der Geschäftsleitung und Projektleiter des Neubaus von Endress+Hauser Wetzer.

Nach nur 17 Monaten Bauzeit wurde im Gewerbegebiet Obere Wank der Neubau an die Firma übergeben. „Und das ohne einen Arbeitsunfall.“ Er ließ nochmals die Schritte Revue passieren, die zu diesem Tag geführt hatten. Neben 3000 Quadratmetern dringend benötigter Produktionsfläche entstanden auch 700 Quadratmeter Büroflächen, die mit neuester Kommunikationstechnik ausgestattet sind.

„Endress+Hauser Wetzer präsentiert sich hier nicht nur als innovative Firma, sondern auch als attraktiver Arbeitgeber“. Die großen Fensterflächen sorgen für viel Tageslicht in den Büros und Produktionsbereichen des Messtechnikherstellers. Mit dem Neubau sei auch das langfristige Wachstum am Stammsitz des High-Tech-Unternehmens gesichert.

Kühnel dankte für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde und allen beteiligten Firmen, die dafür sorgten, das die Termine eingehalten wurde. „Der Markt Nesselwang ist stolz darauf, eine solche Weltfirma bei sich zu haben“, stellte Bürgermeister Franz Erhart fest. Er dankte im Namen des Marktes der Firma dafür, dass sie den Standort weiterentwickelt. „Durch Verstand wird ein Haus gebaut, durch Weisheit erhalten“.

Mit dem Bibelzitat aus dem Buch Salomon würdigte er die weitreichende Entscheidung und lobte den freundschaftlichen Kontakt zwischen der Firma und dem Markt. „So eine Schlüsselübergabe ist der finale Ritterschlag für so ein Gebäude“. Er wünschte den verantwortlichen das ihre Erwartungen erfüllt werden und gratulierte zum gelungenen Neubau. 

„So viel Lob ist selten“, so Peter Dobler, Chef des Architekturbüros DoblerConsult und der ausführenden Baufirma. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit dem internen Planungsteam beim Bau der fußballfeldgroßen Halle „Zwei Teams waren hier gut aufeinander abgestimmt“. Auch für weitere Projekte stehe sein Team jederzeit bereit, merkte er an. Im Anschluss überreichte er Harald Hertweck und Rainer Kühnel den Schlüssel für das neue Produktionsgebäude.

 "Ein Schmuckkästchen"

„Der Neubau ist ein echtes Schmuckkästchen für Nesselwang und die Region“. Harald Hertweck, Geschäftsführer von Endress+Hauser Wetzer, sieht darin auch ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland. Elf Abteilungen mit 75 Mitarbeitern finden darin ihren Platz.

Mit den jetzt zur Verfügung stehenden Reserveflächen kann auch der Umbau von verschiedenen Abteilungen in den bestehenden Gebäuden umgesetzt werden, der sich über das gesamten Jahr 2018 hinziehen wird. So werde unter anderem der Wareneingangsbereich auf der Westseite neu konzipiert. Er dankte den Mitarbeitern für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Baumaßnahmen. „Wir werden uns hier wohlfühlen“, so Hertweck. Er stellte zudem fest, das der Kostenrahmen von 10,4 Millionen Euro eingehalten wurde.

Bei einem Rundgang gewährten Harald Hertweck und Rainer Kühnel einen Einblick in die neuen Räume. Peter Allgaier, verantwortlich für die Gebäudetechnik, erklärte die Klimatechnik im Untergeschoss. Zwei Reisebus große Lüftungsanlagen mit Wärmetauschern sowie eine Kühlanlage sorgen zu jeder Jahreszeit für eine konstante Temperatur in der Produktion. 

Diese wird für die gleichbleibend hohe Qualität der High-Tech-Produkte benötigt. Die gesamte Anlage wurde so konzipiert, das eine Erweiterung jederzeit möglich ist und die Bestandsgebäude mit integriert werden können. Ein DIN-zertifiziertes Energiemonitoring sowie die große Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Neubaus und die Beheizung mit Erdgas sorgen für eine ausgewogene Klimabilanz.

Herbert Hoellisch

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