Zu schnell auf schneebedeckten Straße unterwegs

Schneeglatte Straßen führen zu zahlreichen Unfällen 

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Symbolbild: Der heftige Schneefall am Mittwoch hat zu zahlreichen Unfällen im südlichen Ostallgäu geführt.

Südliches Ostallgäu - Schneeglatte Straßen wurden laut Polizei am Mittwoch vielen Autofahrern im südlichen Ostallgäu zum Verhängnis. Die meisten der Betroffenen waren bei den winterlichen Verhältnissen zu schnell unterwegs. Ein Mann wurde leicht verletzt, es entstanden zum Teil erhebliche Schäden.

Gegen 12.30 Uhr kam ein 36-jähriger Pkw-Fahrer beim Kreisverkehr am Ortsausgang von Nesselwang von der Fahrbahn ab und überfuhr eine Verkehrsinsel. Eine halbe Stunde später geriet ein 33-Jähriger mit seinem Auto auf der Achtalstraße ins Schleudern. Der Fahrer war mit seiner Familie von Grän in Richtung Pfronten unterwegs, als in einer Rechtskurve plötzlich das Heck des Wagens ausbrach und in den entgegenkommenden Pkw einer 51-Jährigen schleuderte, die nicht mehr ausweichen konnte. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 12.000 Euro. Ein weiterer Rutschunfall ereignete sich um 14.20 Uhr an der Kreuzung der Staatsstraßen in Pfronten-Weißbach. Eine Autofahrerin hielt verkehrsbedingt am Fußgängerüberweg an. Der 21-jährige Autofahrer hinter ihr war jedoch zu schnell unterwegs und rutschte beim Abbremsen auf das Heck des Wagens auf. Der Gesamtschaden beträgt ca. 2000 Euro. 

Auch in Füssen krachte es am Mittwoch. Weil die Kemptener Straße schneeglatt war, geriet eine 22-Jährige mit ihrem Auto auf die Gegenfahrbahn und stieß gegen den entgegenkommenden Pkw eines 44-Jährigen. Die junge Frau muss nun mit einer Anzeige rechnen, da sie trotz winterlicher Straßenverhältnisse offenbar nicht mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs war. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 4000 Euro. 

Gegen 16.30 Uhr bekam auch eine 46-Jährige Autofahrerin auf der Staatsstraße in Weißensee Probleme. Sie konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und rutschte gegen ein anderes Auto, das verkehrsbedingt auf Höhe eines Gasthofes anhalten musste. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von ca. 2000 Euro. 

B16 wird kurzzeitig gesperrt

Die Kontrolle über sein Auto verlor am Mittwoch zudem ein 81-jähriger Autofahrer, der auf der B16 in Richtung Roßhaupten fuhr. Weil er auf der schneeglatten Straße zu schnell unterwegs war, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet in den Gegenverkehr. Eine entgegenkommende 62-Jährige konnte dem Rentner nicht mehr ausweichen, sodass es zum Frontalzusammenstoß kam. Danach musste der Unfallverursacher mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 13.000 Euro. Die B16 musste zur Bergung der Fahrzeuge kurzfristig gesperrt werden. 

Zu einem mittelschweren Verkehrschaos kam es am Mittwochnachmittag auch in Lechbruck. Da die Straße glatt war, konnte ein Autofahrer, der in Richtung Steingaden fuhr, die scharfe Kurve der Flößerstraße nicht bewältigen. Statt abzubiegen schlitterte das Auto ungebremst in ein Fahrzeug, das auf der gegenüberliegenden Straßenseite parkte. Das schlitternde Auto wurde bei dem Aufprall so stark an der Fahrzeugfront beschädigt, dass es nicht mehr weiterfahren konnte. Der Autofahrer konnte sein Fahrzeug aber noch selbstständig von der Straße befördern, so dass der Verkehr nur kurzzeitig behindert wurde. Das geparkte Auto wurde ebenfalls stark beschädigt. Verletzt wurde aber niemand. 

Anders als gedacht verlief am Mittwoch der Schlossbesuch eines jungen Touristen in Hohenschwangau. Zuerst verfuhr sich der Autofahrer auf dem Weg zum Schloss, sodass er im Pöllatweg wenden musste. Danach schaffte er es nicht mehr rechtzeitig auf der schneebedeckten Fahrbahn zum Stillstand zu kommen, als ihm ein anderer Pkw entgegenkam. So war es dem Mann auch bei nur unerheblich höherer Geschwindigkeit unmöglich den Zusammenstoß zu verhindern. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf ca. 4500 Euro. 

kb/Foto: Igor Myroshnichenko /pixelio.de

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