Neues Leben im ehemaligen Gemeindehaus

Schönegger Käsealm will nach Weißensee

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Für eine Filiale der Schönegger Käsealm soll das alte Gemeindehaus in Weißensee umgebaut und modernisiert werden. Auch der Bauhof soll künftig dort unterkommen.

Füssen – Zum Metzger nach Pfronten, zum Bäcker nach Weizern und in den Supermarkt nach Füssen. Weißenseer müssen mobil sein, wenn sie etwas zum Essen auf dem Tisch haben wollen. Die Schönegger-Käsealm will hier nun mit einer Filiale im ehemaligen Gemeindehaus das ausgedünnte Angebot verbessern. 

Dafür muss das Gebäude aber zunächst umgebaut werden. Die Pläne dafür stellten die Planer vergangene Woche im Stadtrat vor.

Seit dem Aus für das Lebensmittelladen Reichle droht nach dem angekündigten Abzug der Sparkasse der nächste Leerstand mitten im Ort, weshalb die Weißenseer schon seit längerem die Stadtverwaltung um Hilfe bitten (derKreisbote berichtete mehrfach). Der ist nun, wie angekündigt, offenbar gelungen, sich mit der Schönegger Käsealm, der Sparkasse und Füssen Tourismus- und Marketing (FTM) zu einigen. 

Demnach soll laut den beiden Planern Alexander Beck und Andreas Harbich die neue Schönegger-Filiale ins Erdgeschoss des Gebäudes einziehen. Im Bereich des Haupteingangs soll Platz für Geldautomaten der Sparkasse und Info-Terminals von FTM entstehen. Außerdem soll der Weißenseer Bauhof ebenfalls im alten Gemeindehaus eine neue Unterkunft finden. Neu gebaut werden sollen einen Behindertenrampe und eine Terrasse an der östlichen Seite des Hauses. Im Gebäude soll außerdem ein barrierefreies WC eingerichtet werden.„Das mit dem Bauhof ist genial“, freute sich Stadtrat Christian Schneider (FL) aus Weißensee. 

Keine konkreten Pläne 

Für das Ober- und Dachgeschoss gibt es dagegen offenbar noch keine konkreten Planungen, so die beiden Architekten. Fest stehe aber wohl, dass die Wohnungen erhalten bleiben. Was mit dem früher als Dorfsaal genutzten Raum geschehen soll, ist derzeit noch unklar. Derzeit nutzen ihn die Malteser zum Üben. 

Auf Anregung von CSU-Stadtrat Niko Schulte sollen bei den anstehenden Umbauarbeiten aber zumindest schon einmal neue Anschlüsse im Obergeschoss für eine mögliche spätere Nutzung eingeplant und verlegt werden. Im nächsten Schritt soll nun die Stadtverwaltung mit der Firma Schönegger die Details der Anmietung verhandeln. Über den Umbau des alten Gemeindehauses soll dann bei vorliegen eines Antrags der Bauausschuss entscheiden.

Matthias Matz 

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