Trotz Sommerwetters kommen zahlreiche Interessierte zur Berufsorientierung

Großes Interesse an der Firma Bihler

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Leonard (links) – ein angehender Fachinformatiker aus Trauchgau – erklärt Besuchern Details zur Berufsausbildung bei Bihler im Werk Füssen.

Füssen – Sonnenbaden am See oder Berufsorientierung bei Bihler?

Die Antwort von Richard Hertl vom Bihler-Werk Füssen ist eindeutig: „Die Resonanz auf unseren Tag der Ausbildung war überwältigend“, sagte er auf Nachfrage des Kreisbote. Der Betriebsleiter fand es auch richtig gut, „dass Eltern die vielen jugendlichen Besucher begleitet haben“. 

Ein weiterer gefragter Ansprechpartner der mit vielen Fragen zur Berufsorientierung gekommenen Besucher war Ausbilder Michael Straub. Wie vielseitig das Ausbildungsangebot der Otto Bihler Maschienenfabrik ist, wurde im Gespräch mit zwei Azubis deutlich. Beide heißen Leonard und beide sind als Fachinformatiker fast schon am Ausbildungsziel angekommen.

Erste Kontakte zum Ausbildungsbetrieb hatten sie durch Praktika geknüpft, wie die Jugendlichen aus Marktoberdorf und Trauchgau erzählten. Leonards Schwester Selina sitzt mit auf der Bank, als die Azubis eine Brotzeit machen. „Ich interessiere mich wie mein Bruder sehr stark für Informationstechnik“, erklärt sie auf Nachfrage. Allerdings – Selina besucht ein Gymnasium – sei sie eher am Informatik-Studium interessiert. 

Neben der fachlichen Ausbildung, so ist an diesem Info-Tag zu erfahren, biete die Firma Bihler den Auszubildenden zahlreiche weitere Pluspunkte. Die Ausbildung beginne mit den „Kennenlerntagen“. Dabei kommen Azubis aus staatlich anerkannten Ausbildungsberufen wie Elektroniker wie Mechatroniker miteinander locker in Kontakt. 

Azubi bei Bihler zu sein, mache auf jeden Fall sehr viel Spaß, betonen beim Rundgang im Gespräch mit unserer Zeitung der 19-jährige Leonard und sein Namenskollege. Diese Erfahrungen will nach seinem schon feststehenden Ausbildungsstart auch ein Füssener Realschüler machen. Der Ausbildungsvertrag sei unterschrieben, freut sich nicht zuletzt auch sein ihn begleitender Vater. Den Samstagnachmittag nutzt der Jugendliche, um den Kontakt zu seinem künftigen Ausbilder weiter zu vertiefen. 

Gleich bewerben

Erst am Anfang ihrer Berufsorientierung standen dagegen viele andere Jugendliche. Bihler lud an diesem Tag außerdem zu einem Gewinnspiel ein. Besucher konnten darüber hinaus auch einen ganz besonderen Service des Unternehmens nutzen: Schülerinnen und Schüler konnten ihre Bewerbung vor Ort prüfen lassen – und sofort einreichen.

cf

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