Viel Arbeit bis Mai

Inhaber Helmer stellt seine Umbaupläne für das Schlossbrauhaus Schwangau vor

Andreas Helmer, Inhaber des Schlossbrauhaus Schwangau, stellt seine Umbaupläne vor.
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Der Umbau läuft nach Plan: Daher hofft Andreas Helmer, dass er sein renoviertes „Schlossbrauhaus“ in ein paar Monaten wieder öffnen kann.

Schwangau – Abgesehen von der Reduzierung der Ausbreitung des Corona-Virus, hat der derzeitige Lockdown manchmal eben doch auch seine guten Seiten. Das wird zum Beispiel momentan im und rund ums „Schlossbrauhaus“ Schwangau deutlich, wo trotz des winterlichen Wetters Tag für Tag an dessen Um- und Ausbau gearbeitet wird. Die Maßnahmen sollen laut dem Inhaber des ehemaligen Schwangauer Kurhauses, Andreas Helmer, bis Ende Mai abgeschlossen sein. 

Dann, so hofft Helmer, ist die „schönere Optik des Gebäudes“ im Wesentlichen fertiggestellt und das Haus wieder bereit, Gäste zu empfangen, sobald die Corona-Krise dies wieder zulässt. Zusammen mit einem neuen, separaten Gebäude im Garten des Gastronomiebetriebes mit Brauerei in Sichtweite von Schloss Neuschwanstein, will sich das „Schlossbrauhaus“ im Frühjahr gleichzeitig um rund 500 Quadratmeter erweitert präsentieren.

Größer wird dann auch die Rezeption im Erdgeschoss des Hauptgebäudes sein, wo zudem die Tourist Information Schwangau ihr neues Zuhause finden soll. Diese will, wie bereits im Kreisboten berichtet, im Laufe des Jahres aus dem Rathaus ins „Schlossbrauhaus“ umzieht. Das kommunale Urlauber-Beratungsbüro mietet demnach zudem im ersten Obergeschoss Räume an.

Erlebnispfad geplant

Dort soll es zudem einen neuen Aussichtspunkt auf einem Balkon geben, der einen attraktiven Blick auf den gegenüberliegenden Tegelberg, den Säuling sowie Schloss Neuschwanstein bietet, rührt Helmer die Werbetrommel für sein Haus. Darüber hinaus will Helmer nach der Renovierung seinen Gästen auch eine Art „Bier- und Schnaps-Erlebnispfad“ anbieten.

Mit „Informationen zum Bierbrauen“ hat dieser seinen Ausgang im ersten Stock und führt von dort über das Erdgeschoss mit einem Besuch im Sudhaus und „Bräustüberl“ weiter in den Keller des „Schlossbrauhauses“. Dort wird der Pfad in der Bar mit einer Getränkeverkostung seinen Abschluss finden.

Als zusätzliche Attraktion für die Besucher soll nach dem Umbau schließlich auch ein neuer Aufzug eingebaut werden, der vom Keller in den ersten Stock führt und dann „das ganze Haus barrierefrei“ macht. Zudem soll der neue Aufzug für „verbesserte Betriebsabläufe“ im „Schlossbrauhaus“ sorgen, wie Helmer gegenüber unserer Zeitung erklärte.

Die gesamten Kosten für den Um- und Ausbau mit dem er „eine klare Qualitätsstrategie“ verfolge, belaufen sich dabei seinen Angaben zufolge auf „etwa drei Millionen Euro“.

lex

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