Dei Wählergruppierungen stehen hinter dem Rathauschef

Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke tritt nochmal an

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Die Vorstände und Fraktionsvorsitzenden der CSU, der Freien Wähler und der Freien Dorfgemeinschaft Schwangau mit Bürgermeister Stefan Rinke (4. v.l.).

Schwangau – Schwangaus Rathauschef Stefan Rinke (CSU) tritt auch bei der Kommunalwahl im kommenden März als Bürgermeisterkandidat an.

Ohne Gegenstimme ist er sowohl von seiner Partei als auch von den Freien Wählern (FW) und der Freien Dorfgemeinschaft Schwangau (FDG) nominiert worden. Das bestätigten die drei Parteien bei der Aufstellungsversammlung am vergangenen Mittwoch. Beim anschließenden Pressegespräch gaben alle Vertreter der Fraktionen ein positives Statement ab. 

Sie seien froh, dass die Zustimmung innerhalb der Parteien so hoch sei, die Arbeit der vergangenen Jahre wert geschätzt werde und dass man auch in Zukunft mit dem gemeinsamen Kandidaten Stefan Rinke geschlossen nach außen auftreten könne. 

Seit Rinkes Amtsantritt vor sechs Jahren sei die Resonanz aus seiner Partei ungebrochen groß, hieß es von Seiten der CSU. Für die Gruppierung sei sein erneuter Antritt eine große Erleichterung. Mindestens genauso erfreut sei die CSU aber auch über die gute Zusammenarbeit aller Fraktionen.

Lob erhielt der Rathauschef aber nicht nur aus den eigenen Reihen. Der Zweite Bürgermeister, Johann Stöger (FDG) merkte an: „Schwangau ist ein besonderer Ort“ und für diesen haben sie einen besonderen Kandidaten. Stefan Rinke sei ein „Glücksfall für Schwangau“ und somit war es für ihn „sonnenklar“, dass er wieder aufgestellt werde. „Jeder, der gegen ihn zur Wahl antritt, tut mir leid“, sagte Stögers Parteikollegin Carolin Klughammer auf die Frage, ob ein Gegenkandidat aus den eigenen Reihen überhaupt zur Debatte stand. 

Auch von Seiten der Freien Wähler kam nur Positives. Sie unterstützen den Kandidaten, da sie „gemeinsam für das Dorf“ arbeiten, sagte FW-Vorsitzender Martin Helmer. Ebenfalls freuen sie sich darüber, bei allen Angelegenheiten ein offenes Ohr bei Rinke zu finden. Stefan Rinke habe durch ausgefeilte rhetorische Kenntnisse und sein Jura-Studium ein weitreichendes Wissensspektrum und sei somit perfekt für die Stelle des ersten Bürgermeister qualifiziert. 

Der Rathauschef selbst merkte an, dass er dankbar sei für den Rückhalt, den er erfahre, sowie für das Vertrauen, das ihm entgegenschlage. „Eine große Koalition kann funktionieren, als eine Allianz der Vernunft“, so Rinke. „Zumindest in der Kommunalpolitik“. 

Er blickte auf seine erste Amtszeit zurück. Dabei sei das Erfolgsgeheimnis gewesen, sachlich, gemeinsam und professionell zusammenzuarbeiten. Daraufhin merkte der CSU-Vorsitzende Michael Weisenbach an: „Die Besonderheit liegt darin, dass wir viel miteinander reden und nicht übereinander“. Einen kleinen Ausblick auf die Zukunft gewährte Rinke schlussendlich auch noch. Die Hauptaufgaben der kommenden Zeit liegen in der Organisation des B17-Ausbaus, der für alle ortsansässigen Firmen und alle Bürger möglichst erträglich zu gestalten sei. 

Eine ebenso wichtige Aufgabe sei der Ausbau des Kindergartens, was eine fordernde Aufgabe für die Gemeinde werde. 

Mehr zu den Kandidaten der CSU und der FDG für die Kommunalwahl im kommenden März lesen Sie in der Samstagsausgabe des Kreisbote.

ff

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