Ein doppelter Grund zum Feiern

Schwangauer Feuerwehr weiht ihr neues Gerätehaus ein und feiert 145-jähriges Bestehen

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Von Freitagabend bis Sonntagabend feiert die Schwangauer Feuerwehr die Einweihung ihres neuen Gerätehauses sowie ihr 145-jähriges Bestehen. Die Festrede hält Schirmherr und Innenminister Joachim Herrmann.
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Von Freitagabend bis Sonntagabend feiert die Schwangauer Feuerwehr die Einweihung ihres neuen Gerätehauses sowie ihr 145-jähriges Bestehen. Die Festrede hält Schirmherr und Innenminister Joachim Herrmann.
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Von Freitagabend bis Sonntagabend feiert die Schwangauer Feuerwehr die Einweihung ihres neuen Gerätehauses sowie ihr 145-jähriges Bestehen. Die Festrede hält Schirmherr und Innenminister Joachim Herrmann.
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Von Freitagabend bis Sonntagabend feiert die Schwangauer Feuerwehr die Einweihung ihres neuen Gerätehauses sowie ihr 145-jähriges Bestehen. Die Festrede hält Schirmherr und Innenminister Joachim Herrmann.
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Von Freitagabend bis Sonntagabend feiert die Schwangauer Feuerwehr die Einweihung ihres neuen Gerätehauses sowie ihr 145-jähriges Bestehen. Die Festrede hält Schirmherr und Innenminister Joachim Herrmann.

Schwangau – Am Wochenende konnte die Feuerwehr Schwangau nicht nur zahlreiche Feuerwehrleute aus den umliegenden Gemeinden, sondern auch Interessierte und viel Prominenz willkommen heißen, die mit den Brandbekämpfern gleich doppelt feiern wollten: Zum einen das 145. Jubiläum der Wehr, zum anderen die Eröffnung des neuen Gerätehauses.

 Los gings`s mit den Feierlichkeiten bereits am Freitagabend mit dem Auftritt der Band „Blech & Schwefel“ im Festzelt, wo die Besucher bis in den frühen Samstag hinein feierten. Am Samstag konnten sich die Besucher dann einige Vorführungen der Brandbekämpfer anschauen, Geräte und Fahrzeuge der Wehr in Augenschein nehmen und bei einem „Tag der offen Tür“ einen Blick hinter die Kulissen des neuen Hauptgebäudes der FFW Schwangau werfen.

Ein besonderes Schmankerl konnte in dem neuen Schulungsraum des Gerätehauses betrachtet werden: dort war ein drei Minuten langes Zeitraffervideo der vergangenen 15 Monate Bauzeit zu bestaunen, dass die Brandbekämpfer aus über 42.000 einzelnen Bildern von den Bauarbeiten und der Entstehung ihrer neuen Unterkunft zusammengeschnitten hatten. Der Festsonntag begann mit einem Festumzug mit anschließendem Gottesdienst. Die darauffolgenden Ansprachen hielten unter anderem Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke, Feuerwehr-Kommandant Martin Schweiger sowie Kreisbrandrat Markus Barnsteiner.

Unter den zahlreichen Ehrengästen befanden sich unter anderem Prinz Luitpold von Bayern, die Ostallgäuer Landtagsabgeordnete Angelika Schorer (CSU), der heimische Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) und natürlich der Schirmherr und Festredner, Innenminister Joachim Herrmann.

 Lob vom Innenminister

Begleitet von den Klängen des bayerischen Defiliermarsches, gespielt von der Musikkapelle Schwangau, betrat Herrmann die Bühne. Er freue sich über eine gute und sinnvolle Investition in die Zukunft der Gemeinde und vor allem für die Feuerwehr, sagte er. Ihm sei vor allem wichtig, dass die freiwilligen Helfer und Helferinnen der Feuerwehr ordentlich ausgestattet sind, weshalb der Freistaat Bayern den Neubau mit 314.000 Euro fördern werde. Die gesamten Baukosten belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro, womit der ursprüngliche Kostenrahmen eingehalten werden konnte. 

Auch zeitlich verlief der Bau nach den Planungen der Verantwortlichen – nach nur 15 Monaten Bauzeit konnte die Baustelle abgeschlossen werden. Der Innenminister dankte den Schwangauer Brandbekämpfern für Ihr großartiges Engagement. „Es ist nicht selbstverständlich! Denn es handelt sich wohlgemerkt um Ehrenamtler, die aus Ihrer Freizeit heraus unheimlich viel Zeit aufwenden um für andere da zu sein“, betonte der Festredner. 

Deutliche Kritik übte der Innenminister dagegen an Personen, die Feuerwehrleute oder Angehörige andere Rettungsdienste behindern, an Gaffern, die anstatt zu helfen, Fotos vom Leid anderer Menschen machen, oder Leute, die im Extremfall sogar gegenüber den Rettungskräften gewalttätig werden. Er wünsche sich diesbezüglich mehr Respekt vor allen Einsatzkräften, egal ob Polizei, THW, Rettungssanitätern, oder eben der Feuerwehr, betonte Herrmann. Der Schwangauer Feuerwehr wünschte der Gast aus München indes alles Gute für die Zukunft und eine immer unversehrte Rückkehr von ihren Einsätzen.

ff

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