Schwangauer Feuerwehr blickt auf 2020 zurück

Schwangauer Feuerwehr in der Corona-Krise: Deutlich weniger Einsätze

Feuerwehrhaus Schwangau
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Aufgrund der Corona-Pandemie absolvierten die Brandbekämpfer der Feuerwehr in Schwangau im vergangenen Jahr weniger Lehrgänge und Schulungen als sonst.
  • VonAlexander Berndt
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Schwangau – Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen und so stellte Kommandant Martin Schweiger den Dienstbericht der Feuerwehr auch heuer nicht im Rahmen einer „normalen“ Jahreshauptversammlung vor, sondern vergangene Woche erneut im Gemeinderat. Dabei vermeldete er gegenüber den Ratsmitgliedern Rückgänge bei Einsätzen und Übungen.

Laut Schweiger sind aktuell 105 Männer und Frauen aktiv im Dienst der Schwangauer Feuerwehr. Diese mussten in den vergangenen 12 Monaten 35 mal und damit zu „deutlich weniger Einsätze“ ausrücken als in den Jahren zuvor. Gleichzeitig konnten die Brandbekämpfer aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Krise weniger Lehrgänge und Schulungen absolvieren.

Zu den 35 Einsätzen gehörten 21 Brandeinsätze sowie 14 technische Hilfeleistungen. Unterm Strich kamen dadurch 512 Einsatzstunden zusammen. Sicherheitswachen haben dagegen ebenso wenig stattgefunden wie medizinische Erstversorgungen. Von den 21 Brandeinsätzen seien indes 18 alleine durch Brandmeldeanlagen ausgelöst worden. Drei mal brannte es tatsächlich. Hier kamen insgesamt 211 Einsatzstunden zusammen. Demgegenüber haben die technischen Hilfeleistungen insgesamt 301 Einsatzstunden beansprucht, berichtete Schweiger.

Dazu absolvierten die Einsatzkräfte 23 Übungen, wodurch die Wehrleute auf insgesamt 569 Ausbildungsstunden kommen. Er selbst habe 187 Stunden ehrenamtlich geleistet, berichtete der Kommandant.

Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke (CSU) sprach den Brandbekämpfern seinen „Respekt und Anerkennung für eure Leistung zugunsten des Schutzes und der Sicherheit aller Bürger“ aus. „Über 500 Einsatzstunden der Kameraden und dazu über 180 Einsatzstunden des Kommandanten verdienen unseren Respekt und unsere Anerkennung”, so der Rathauschef. „Corona hat die ehrenamtliche Arbeit der Feuwehrler erschwert. Doch durch große Flexibilität und Disziplin haben war unsere Feuerwehr stets einsatzbereit. Dafür ein großes Vergelt´s!“

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