Beteiligte stellen neues Projekt vor

Nachhaltiger Zusammenschluss

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Präsentieren lokale Produkte: Stephanie Müller (v. l.), Michael Schroll, Maria Rita Zinnecker, Angelika Schorer und Stefan Rinke.

Schwangau – Unter dem Motto „Heimat gestalten – nachhaltig für Schwangau“ haben sich mehrere Gewerbetreibende des Dorfes der Königsschlösser zusammengefunden, um die lokale Wertschöpfung sowie die Identifikation der Betriebe vor Ort mit der ansässigen Bevölkerung zu steigern.

Das erklärte Michael Weisenbach am vergangenen Freitag bei der Vorstellung des lokalen Vermarktungskonzepts und der Entwicklung einer Marke „Schwangau“ im Café „Beim Ziller“, denen die Initiatoren das Etikett „Zum Wohle Schwangaus“ verpasst haben. 

Der CSU-Gemeinderat ist eine der treibenden Kräfte dieses Projekts, dem sich unter anderen auch Stephanie Müller angeschlossen hat. Die Wirtin von „Beim Ziller“ betreibt gleichzeitig einen landwirtschaftlichen Betrieb, bei dem beispielsweise das Thema Nachhaltigkeit großgeschrieben werde, wie Müller betonte. So solle der Verbraucher etwa „wissen, wo das Fleisch herkommt“, das er kauft. 

Diese Aussage freute auch die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU), die betonte, dass man vonseiten des Landkreises ebenfalls die Wertschöpfungskette in der Region voranbringen wolle. Deshalb sei diese Initiative „eine tolle Sache und ein guter Beitrag“ dazu, insbesondere die Landwirtschaft zu unterstützen, die „hier tolle Lebensmittel“ produziere. 

Ähnlich lobend äußerte sich auch die Landtagsabgeordnete der CSU, Angelika Schorer, die die durch diese Initiative in einer Hand liegende „Verarbeitung von der Urproduktion bis zum Verkauf an die Endkunden“ würdigte. Die ökologische Produktion mit kurzen Wegen bezeichnete sie als „Themen der Zukunft“. 

Bei dieser Initiative spielten indes nicht nur ökologische und ökonomische Aspekte eine Rolle. Demzufolge wies Michael Schroll von der gleichnamigen Schnapsbrennerei darauf hin, dass man dabei auch soziale Gesichtspunkte berücksichtigen wolle. 

Plattform für Marke

Da schließlich auch der Schwangauer Bürgermeister Stefan Rinke versicherte, „hinter der Idee Ökomodell-Region“ zu stehen, dürfte er sich gleichfalls über die, wenn auch laut Zinnecker „bis jetzt noch kleine, Produktpalette“ gefreut haben. 

Diese stellten die Initiatoren von der CSU um Weisenbach am Freitagnachmittag gleich mit vor. Machten sie damit doch nicht nur das deutlich, was Müller mit den Worten anregte: „Wir sollten das essen, was es bei uns gibt.“ Immerhin sind bis dato neben einem Landwirt auch ein paar Gastronomen, ein Bierbrauer, eine Schnapsbrennerei und ein Schreiner an der Aktion beteiligt, mit der man das Ziel verfolge, eine „Plattform zum Aufbau einer Marke“ zu erstellen, hob Weisenbach hervor.

lex

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