Gerüstet für die Zukunft

Schwangauer Kurpark soll unter Klimaschutz-Aspekten neu gestaltet werden

Kurpark in Schwangau
+
Werden neu gestaltet: Die Kneippanlagen und der Dorfweiher im Kurpark Schwangau.
  • vonAlexander Berndt
    schließen

Schwangau – Da der Kurpark in Schwangau laut Bürgermeister Stefan Rinke (CSU) „als besonders wertvoller Lebensraum“ bekannt und gleichzeitig „ein Ort der Entspannung und Regeneration für die Menschen mitten im Dorf“ sei, möchte die Gemeinde ihn für die Zukunft sichern. Die Pläne dafür wurden jetzt dem Gemeinderat vorgestellt. 

Da die Kinderspielplätze erneuert werden sollen, hat sich die Gemeinde gleich dazu entschlossen, den Kurpark als „Musterbeispiel für Erholung, Umweltbildung und Artenschutz mit allen Nutzungsarten für die Zukunft zu sichern und zu erhalten“, so Rinke. Der Gemeinderat sprach sich dafür aus, ein nachhaltiges Gesamtkonzept anfertigen zu lassen, für dessen Erstellung Prof. Dr. Ulrike Pröbstl-Haider einen Auftrag in Höhe von knapp 18.000 Euro erhielt.

Die Professorin am Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung an der Universität für Bodenkultur in Wien soll ein Zukunftskonzept entwickeln, in dem der Klimaschutz besonders berücksichtigt wird. Außerdem sollen die Kinderspielplätze, die Kneippanlagen und der Dorfweiher mit Gebäude unter ökologischen Gesichtspunkten neu gestaltet werden. Das teilte Rinke kürzlich im Gemeinderat mit. Dieser nahm jetzt einstimmig den aktuellen Planungsstand zur Kenntnis und billigte die Fortsetzung des Projekts, dessen erster Entwurf dem Schwangauer Kommunalparlament bis Sommer vorgestellt werden soll.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Künftige Gestaltung der Morisse: Die Füssener sollen mitentscheiden
Künftige Gestaltung der Morisse: Die Füssener sollen mitentscheiden
Füssener Bergwacht hat am Wochenende alle Hände voll zu tun
Füssener Bergwacht hat am Wochenende alle Hände voll zu tun
Corona im Ostallgäu und Kaufbeuren: Inzidenz-Werte mit leicht steigender Tendenz
Corona im Ostallgäu und Kaufbeuren: Inzidenz-Werte mit leicht steigender Tendenz
Lechbruck will weiter Mitglied bei der Aktionsgruppe »Auerbergland« bleiben
Lechbruck will weiter Mitglied bei der Aktionsgruppe »Auerbergland« bleiben

Kommentare