Suche nach Jogger verläuft anders als geplant

Füssener Polizei findet bei Vermisstensuche Drogenversteck in Lechbruck

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Bei der Suche nach einem vermeintlich vermissten Jogger finden die Polizeibeamten zahlreiche Drogen.

Lechbruck - Bei der Suche nach einem vermeintlich vermissten Jogger ist die Polizei in der Nacht von Sonntag auf Montag in Lechbruck auf ein größeres Drogenversteck gestoßen. Der als vermisst gemeldete Sportler wird sich deshalb laut Polizei wohl wegen  illegalen Drogenbesitzes verantworten müssen. 

Bei der Suche nach dem von einer Bekannten als vermisst gemeldeten 37-jährigen Joggers überprüften die Beamten nach eigenen Angaben auch eine Wohnung in Lechbruck. Dort sollte der Gesuchte leben.

Die 47 Jahre alte Frau hatte sich an die Polizei gewandt, da der Mann nach Meinung der Frau viel zu lange unterwegs war. 

Beim Eintreffen der Polizei stand die Eingangstüre zu besagter Wohnung zwar offen, der Sportler war jedoch nicht anwesend.

Allerdings entdeckten die Beamten eine größere Menge an Rauschgift in der Wohnung. Insgesamt stellten sie etwa fünf Ecstasy-Pillen, vier Gramm Amphetamin, zwei „LSD-Trips“, ein Gramm Crystal sowie etwa 250 Gramm Haschisch in größeren Platten sicher.

Die weitere Suche nach dem Mann verlief dagegen zunächst weiter ergebnislos. Erst nach einiger Zeit konnte der Mann von der Freundin telefonisch erreicht werden - ihm ging es gut. Nachdem er erfahren hatte, dass die Polizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft seine Wohnung durchsucht, wollte er dorthin allerdings nicht mehr zurück.

Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei in Kempten übernommen.

kb

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