Seeger Gläubige freuen sich

Das Kirchenschiff von St. Ulrich erstrahlt in neuem Glanz, so unter anderem die Schlacht von Lepanto und auch die Schlacht auf dem Lechfeld, die an der Decke prangen. Foto: Sommer

Zum Jubeln war den Seeger Gläubigen zu Mute als vergangenen Sonntag der Augsburger Bischof Anton Losinger das restaurierte und sanierte Gotteshaus St. Ulrich weihte. Gaudete, „Freut euch oder jubiliert“, so heißt der dritte Adventssonntag in der Kirche. „Freut euch“ forderte auch der Seeger Pfarrer Alois Linder seine Gemeinde auf angesichts dessen, was man an diesem Adventssonntag feiern konnte.

Nach fast einem Jahrzehnt wurden die Sanierungsarbeiten an der um 1750 errichteten Rokoko-Kirche vollendet. Schon 2007 hatten die Gemeinde mit dem damaligen Bischof Mixa und dem früheren Bundesfinanzminister Theo Waigel den Abschluss der Innensanierung gefeiert. Seinerzeit waren vor allem die Gemälde, unter anderem die Schlacht von Lepanto, restauriert worden. Nach weiteren Arbeiten, unter anderem am Kirchhof, wurde zuletzt die Fassade restauriert und mit kanadischen Zedernholzschindeln verkleidet. Außerdem wurde die Kugel auf dem Kirchturm frisch vergoldet. In ihr liegen auch Bilder von Seeger Schülern, die ihre Wünsche für kommende Generationen formuliert haben. Nun also hatte sich die Gemeinde abermals versammelt, um mit einem Gottesdienst und einem kleine Festakt die Fertigstellung der Kirche zu feiern. Eingeladen war dazu der Augsburger Weihbischof Anton Losinger und abermals der Wahl-Seeger Theo Waigel, der durch seinen Einsatz seinerzeit zahlreiche Spenden und Geldgeber für die Arbeiten gewonnen hatte. Die Kosten der nun abschließenden Arbeiten an der Außenfassade beliefen sich auf rund 300.000 Euro.

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