Amt erhöht Förderung um 550.000 Euro

Finanzspritze für Straßenausbau

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Johann Huber (l.), Präsident des Amtes für Ländliche Entwicklung Schwaben, informiert den Seeger Bürgermeister Markus Berktold (2. v. l.), dass die Förderung für das Flurneuordnungsverfahren in Enzenstetten auf 5,25 Millionen Euro erhöht wird. Mit dabei ist die Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses im Landtag, Angelika Schorer (CSU).

Seeg – Um 550.000 Euro hat das Amt für Ländliche Entwicklung jetzt die Förderung für das Flurneuordnungsverfahren Enzenstetten erhöht.

„Dem Ausbau der vom landwirtschaftlichen Verkehr stark genutzten Gemeindeverbindungsstraße zwischen dem Sportplatz Seeg und dem geplanten Kreisverkehr bei der Staatsstraße 2008 steht nun nichts mehr im Wege“, teilte Präsident Johann Huber Seegs Bürgermeister Markus Berktold mit. 

Damit beläuft sich die Gesamtförderung für das Flurneuordnungsverfahren Enzenstetten auf 5,25 Millionen Euro. Jetzt hat es Bürgermeister Markus Berktold schriftlich: Die Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses im Landtag, Angelika Schorer (CSU), freute sich, dass die Infrastruktur in Seeg durch die Mittel, die der Landtag für die Ländliche Entwicklung bereitstellt, verbessert werden kann. 

Seit 2015 wird überlegt, welche Trasse zwischen dem Sportplatz Seeg und dem Kreisverkehr bei der Staatsstraße verwirklicht werden kann. „Die Verantwortlichen einigten sich auf eine bestandsnahe Trasse“, sagte Huber. Die Gesamtlänge des auszubauenden Straßenteilstücks umfasst 1722 Meter. Die Fahrbahnbreite liegt bei fünf Metern, die Breite der Bankette beträgt 1,50 Meter. Beim Bahnübergang wird die Fahrbahn um 50 Zentimeter breiter. 

Die Gesamtkosten für das Straßenprojekt liegen bei brutto 1,25 Millionen Euro. Bauträger ist die Gemeinde Seeg. Das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben fördert den Straßenausbau über die Teilnehmergemeinschaft Enzenstetten mit 550.000 Euro. 

Sicherheit verbessern

Die Arbeiten werden die Verkehrssicherheit auf dieser Straße erheblich verbessern, sind sich die Verantwortlichen einig. Autofahrer müssen dann nicht mehr auf das Bankett ausweichen, die Wartezeiten an den Ausweichstellen entfallen. Dies komme auch den vielen radfahrenden Urlaubern zugute, so die Verantwortlichen. Das Flurneuordnungsverfahren in Enzenstetten wurde wegen des Ausbaus der Autobahn A7 angeordnet.

Bisher wurden in diesem Verfahren Zuschüsse in Höhe von zirka 4,2 Millionen Euro ausgeschüttet. Der landwirtschaftliche Wegebau stand dabei im Mittelpunkt. Insgesamt wurden 33,7 Kilometer Wege ausgebaut. Die aktuell laufenden Projekte im Landkreis Ostallgäu förderte die Krumbacher Behörde mit bislang rund 16,5 Millionen Euro. „Der Bedarf und die Nachfrage nach Leistungen der Ländlichen Entwicklung für die Kommunen und die Landwirtschaft sind bei uns in Schwaben nach wie vor hoch“, sagte Huber abschließend.

kb

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