»Seelsorgehen« ist ein Erfolg

„Seelsorgehen“: Pfarreiengemeinschaft zieht positives Fazit - Angebot soll fortgesetzt werden

Vor dem Marienaltar in der Kirche St. Mang in Füssen brennt eine Kerze
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Teilnehmer des Füssener Seelsorgehens zündeten in St. Mang am Marienaltar eine Kerze an.
  • vonChris Friedrich
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Füssen – Die Rückschau auf das erstmalige Angebot „Seelsorgehen“ der Pfarreiengemeinschaft Füssen fällt so positiv aus, dass es eine Fortsetzung geben wird. Das haben die Verantwortlichen jetzt beschlossen.

Verabredungen zum „Seelsorgehen in der Fastenzeit“ waren mit der pastoralen Mitarbeiterin Brigitte Böck aus der Pfarreiengemeinschaft Füssen möglich. Der neue Füssener Kaplan Joshi Sebastian und Pater Raphael Kaltenecker aus dem Franziskanerkloster wirkten ebenfalls engagiert mit, um das neue seelsorgerische Angebot für die Gläubigen in die Praxis umzusetzen. Das stutzig machende Wort „Seelsorgehen“, das von den Initiatoren gebildet wurde, motiviert Gläubige erfahrungsgemäß dazu, sich für einen solchen begleiteten Spaziergang zu interessieren.

Das „Seelsorgehen“ wurde dabei nicht in Füssen erfunden. „Von anderen Pfarreien haben wir gehört, dass es solch ein Angebot gibt und dass die Leute dankbar dafür sind“, stellt Brigitte Böck klar. „Als Themen kamen Familienangelegenheiten zur Sprache oder auch eine persönliche Standortbestimmung“, gibt die pastorale Mitarbeiterin Beispiele, was die Frauen angesprochen haben, die sich mit ihr gemeinsam auf den Weg machten.

Vertrauensvoll aussprechen, was einen momentan innerlich bewegt, kam so gut an, dass sich das Dreierteam jetzt bei der Nachbesprechung eine Fortsetzung vorgenommen hat. „Wir haben uns im Dienstgespräch ausgetauscht und festgelegt, das Angebot zu wiederholen“, erläutert Brigitte Böck auf Nachfrage. Selbstverständlich muss aber keine Person, der etwas auf dem Herzen liegt, bis zur nächsten Fastenzeit warten. „Jeder kann sich auch zu anderen Zeiten an uns wenden und um einen Gesprächstermin bitten. Wichtig besonders in Corona-Zeiten“, betont die pastorale Mitarbeiterin.

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