Der Markt Nesselwang saniert und erweitert sein Feuerwehrhaus

Ein Domizil für die Vereine

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Das Feuerwehrhaus wird derzeit in ein „Haus der Vereine“ umgebaut.

Nesselwang – Eine umfassende Sanierung des Feuerwehrhauses und die Umgestaltung von Räumen im Obergeschoss wird seit Juli 2016 vorgenommen.

„Das Feuerwehrhaus wird zu einem Haus der Vereine“, erläuterte Bürgermeister Franz Erhart die Baumaßnahmen jetzt in der Bürgerversammlung in der Nesselwanger Alpspitzhalle.

Der erste Bauabschnitt erfolgte demnach bereits 1976 und ist bis jetzt nahezu unverändert geblieben. Die weiteren Planungen wie eine Hausmeisterwohnung wurden nie realisiert und umgesetzt. Im Obergeschoss erhält die Harmoniemusik künftig einen für ihre Bedürfnisse 135 Quadratmeter großen „Konzertsaal“.

In Eigenregie sorgt hier die Harmoniemusik für die richtige Akustik. Der Männerchor und der Trachtenverein erhalten ebenfalls Räume für ihre Zwecke. Die energetische Sanierung, für die der Markt Zuschüsse in Höhe von 250.000 Euro erhalte, brachte noch die eine oder andere Überraschung ans Licht, erläuterte der Bürgermeister.

So seien im Dachbereich weitere Schäden entdeckt worden, die eine weitere Instandsetzung unumgänglich machen würden. Insgesamt kommen hier Kosten von 900.000 Euro auf den Markt zu. Als großes Problem erwies es sich außerdem, Handwerker für die Sanierung zu finden. 

Bei zehn Firmen habe die Verwaltung angefragt und letztlich einen „genötigt“ die Maßnahme durchzuführen. Mehr Platz für Kinder Im nach Süden errichteten Anbau entsteht darüber hinaus ein neues Treppenhaus sowie ein Aufzug.

Des weiteren erhält hier die Feuerwehr neue Räume, da auch diese bereits ein Platzproblem hat. Die Kinderkrippe hat mit 16 Kindern und der Kindergarten mit 90 Kindern in fünf Gruppen mittlerweile seine Vollbelegung erreicht. 

Im Kindergarten waren für die Errichtung der fünften Gruppe einige Baumaßnahmen notwendig. So wurde die ehemalige Wohnung im Dachgeschoss umgebaut und außen eine Feuertreppe errichtet. Die Kosten beliefen sich hier auf 120.000 Euro. Mit 60.000 Euro sind außerdem die Umbaumaßnahmen an der Schule für die Erweiterung der Mittagsbetreuung veranschlagt. 

Derzeit hat die Schule um die 130 Schüler in den Klassen 1 bis 4 und davon sind regelmäßig an die 50 Schüler in der Mittagsbetreuung. Der Platz war daher eng geworden. So mussten im alten Schulgebäude die Räume umgebaut werden und ebenfalls eine Feuertreppe auf der Rückseite des Gebäudes errichtet werden. 

Der Antrag für die Errichtung einer offenen Ganztagsschule soll im Frühjahr 2017 von der Schulleitung gestellt werden (der Kreisbote berichtete).

Herbert Hoellisch

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