Neuer Imam in Füssen

In der Moschee informierte Imam Serkan Dursun (Mitte) Besucher über Glaubensgrundsätze des Islams. Foto: cf

Füssen – Der neue Imam Serkan Dursum aus Manisa hat sich vor kurzem seiner muslimischen Gemeinde in Füssen und danach in der Moschee bei einem Tag der offenen Tür vorgestellt. Der 35-Jährige gehört auch dem Ökumenischen Arbeitskreis an, in dem sich Christen und Muslime besser kennen lernen können. 

Serkan Dursum stellte beim Tag der offenen Tür nicht nur die Weltreligion Islam vor, sondern auch sich selbst als Privatmann: Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Vor seinem Dienstantritt in Füssen belegte er einen Deutschkurs in der Türkei. 

Als Imam bezeichnet der Koran den Vorsteher einer religiösen Gemeinde, die im Altlandkreis zirka 1000 Mitglieder hat. In der klassisch-islamischen Staatstheorie bezeichnet der Begriff Imam das religiös-politische Oberhaupt der Gemeinschaft in Nachfolge des Propheten Mohammed. „Der Imam übernimmt auch die Aufgabe als Vorbeter“, erklärte Cengizhan Düzer aus dem Organisationsteam des Tags der offenen Tür in der Moschee in Füssen-West, die aussieht wie ein normales Haus. 

„Unsere Gebete sprechen wir fünfmal am Tag“, so Mustafa Durmusoglu, der neue Vorsitzende der in der Region verstreuten muslimischen Gemeinde. Zum „Opfertag“ und zum Ramadan-Fest kommen - nach Angaben des Gemeindeoberhaupts - 500 Gläubige aus Füssen und dem Umland in die Moschee. cf

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