Sieg geholt – Rekord verpasst

Rund 1100 Radfahrer starten beim Tannheimer Radmarathon. Fotos: Sommer

Mit einer Zeit von 6:24:52,99 Stunden hat der Vorjahressieger Stefan Kirchmaier erneut den Tannheimer Radmarathon über die 230 Kilometer gewonnen. Am vergangenen Sonntag war die vierte Auflage des Extrem-Radrennens bei durchwachsenem Wetter gestartet worden. Über die 230 Kilometer gingen knapp 600 Fahrer an den Start, über die 130 Kilometer 520, darunter auch der Handbiker Jürgen Winkler, der diesmal aber nicht ins Ziel kam.

Von den Temperaturen wie gemacht, zumindest die meiste Zeit über, war das Wetter für das Radsportereignis, das Jahr für Jahr hunderte Biker in seinen Bann zieht. Von Tannheim aus über Reutte ins Lechtal hinauf, über den Arlberg nach Imst und über das Hahntennjoch führte die Strecke. Nach 2940 Höhenmetern gelangten die Radler schließlich wieder nach Tannheim. Dabei lag in diesem Jahr eine österreichische Troika an der Spitze. Im Abstand von jeweils fünf Minuten überfuhren Kirchmaier vom Tyrol Cycling Team, Emanuel Nösig und Matthias Höfler, beide von der Union-Sporthütte.at, die Ziellinie. Die Bestzeit aus dem Jahre 2010 mit 6:18 Stunden war dabei allerdings nicht in Gefahr. Im Teilnehmerfeld, das um acht Uhr morgens auf die Strecke gegangen war, waren unter anderem auch 27 Radlerinnen und der Handbiker Jürgen Winkler, der über die 130 Kilometer gestartet war. Auf dieser Distanz fuhren 65 Frauen mit. Beste Frau über die 230 Kilometer wurde die Deutsche Sigrid Mutscheller mit 7:28 Stunden. Über die 130 Kilometer gewann Mirko Pfauth nach 3:11 Stunden. Den Sieg bei den Frauen holte sich über diese Distanz Birgitt Hühnlein mit 3:17 Stunden. Alle Ergebnisse des Tannheimer Radmarathons finden Interessierte im Internet unter www.abavent. com.

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