Sichtbare Zeichen

Skulpturen von Geigen und Lauten: Füssener Kreisverkehre sollen schöner werden

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Selbstverständlich nicht in der hier gezeigten Größenordnung denkt die Stadtverwaltung gleichwohl darüber nach, die Kreisverkehre als sichtbares Zeichen der Füssener Geschichte mit Lauten und Geigen zu verzieren.

Füssen – Zieren künftig Skulpturen von Lauten und Geigen die drei Kreisverkehre in der Stadt? Die Stadtverwaltung kann sich das zumindest vorstellen, wie Bürgermeister Maximilian Eichstetter (CSU) vergangene Woche in der Sitzung des Haupt-, Finanz-, Sozial- und Kulturausschusses (HFSKA) bekannt gab. 

Als „extrem wichtig“ bezeichnete Eichstetter die optische Aufwertung der beiden Kreisverkehre an der westlichen und der östlichen Einfahrt in die Stadt. Daher gebe es im Rathaus Überlegungen, die beiden Kreisverkehre über die Bepflanzung hinaus durch Skulpturen von Geigen und Lauten zu verschönern. Damit könnte die Bedeutung der Lechstadt als Lauten- und Geigenbauerstadt betont werden. Die Vergabe der Aufträge könnte nach der Ausschreibung an heimische Metallbetriebe erfolgen. Allerdings, so Eichstetter weiter, könne er sich am Kreisel in der Augsburger Straße durchaus auch eine Silhouette des Festspielhauses vorstellen. 

Wirklich spruchreif ist die ganze Angelegenheit ohnehin noch nicht. Intern werde dies diskutiert, abschließend entschieden ist aber noch nichts. Die Verwaltung habe den Ausschuss nur vorab schon einmal informieren wollen. „Sobald wir in den Planungen weiter sind, werden wir Ihnen das wieder vorschlagen“, kündigte der Füssener Rathauschef an. 

Klar ist hingegen, dass die Stelen mit den blauen Allgäu-Würfeln an den Hauptzufahrten erneuert werden sollen – und zwar erneut entsprechend den üblichen Allgäu-Motiven. Die Planungen werden demnach derzeit bereits mit den betroffenen Stellen und Behörden abgestimmt, ehe das notwendige Baugenehmigungsverfahren eingeleitet wird. 

Absprache mit FTM 

FW-Stadträtin Dr. Anni Derday bat in der Sitzung darum, bei der Gestaltung die enge Abstimmung mit Füssen Tourismus- und Marketing (FTM) zu suchen. Das sei ohnehin der Fall, entgegnete ihr Eichstetter. 

Zweiter Bürgermeister Christian Schneider (Füssen-Land) erinnerte hingegen an die sportlichen Erfolge, die mit der Stadt Füssen in Verbindung gebracht werden. „Wir sollten den Sport, gerade den Eishockey, nicht vergessen!“, mahnte er. Vor allem in Norddeutschland werde man als Füssener oft auf den EV Füssen angesprochen, berichtete er. Er könne sich deshalb vorstellen, am Morisse-Kreisel etwas mit Bezug zum EVF aufzustellen. 

Auch das werde in die weiteren Überlegungen mit aufgenommen, versprach ihm Bürgermeister Eichstetter, wies die Anwesenden aber lachend darauf hin, dass es in der Stadt nur eine begrenzte Zahl an Kreisverkehren gebe.

mm

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